Melba Montgomery

Melba Montgomery (* 14. Oktober 1938 als Melba Joyce Montgomery in Iron City, Tennessee) ist eine US-amerikanische Country-Sängerin, die in den 1960er Jahren durch ihre Duetts mit George Jones bekannt wurde.

Melba Montgomery wuchs im ländlichen Tennessee auf. Sie begann ihre musikalische Laufbahn als Sängerin im Kirchenchor. Bei einem Talentwettbewerb wurde 1958 Roy Acuff auf sie aufmerksam und bot ihr eine Stelle in seiner Begleitband an. Sie blieb vier Jahre beim „King of Country Music“. In dieser Zeit begleitete sie ihn auf mehreren internationalen Tourneen und bei unzähligen Auftritten in der Grand Ole Opry. Beim kleinen Nugget-Label nahm sie zwei Singles auf, die jedoch nicht allzu erfolgreich waren.
1962 trennte sie sich von Acuff und unterschrieb einen Schallplattenvertrag beim Capitol-Label. Hier begann sie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit George Jones. 1963 nahmen sie mit ihm ihren selbstkomponierten Song We Must Have Been Out Of Our Minds auf und erreichte damit Platz drei der Country-Charts. Ihr Solo-Aufnahmen, Hall Of Shame und The Greatest One of All waren nicht ganz so erfolgreich. Auch die folgenden Duette mit Jones schafften es nur selten in die Top-20.
1965 gründete der Chef von United Artists Records (ein Tochterunternehmen des Filmstudios United Artists), Pappy Daily, sein eigenes Label, Musicor, und übernahm Jones und Montgomery. Zunächst spielte sie mit dem Pop-Sänger Gene Pitney ein Album ein, aus dem die Single Baby Ain’t That Fine ausgekoppelt wurde, die Platz 15 erreichte. Anschließend wurden erneut Schallplatten mit Jones veröffentlicht.
1969 wechselte sie zum Capitol-Label, wo sie mit Charlie Louvin (von den Louvin Brothers) ein Duo bildete, das bis 1973 zusammenblieb. Ihr erfolgreichster Song war Something To Brag About, der es bis in die Top-20 schaffte. Ihre eigenen Produktionen verkauften sich weiterhin nicht sonderlich gut. Erst nach einem Wechsel zum Elektra-Label 1974 gelang ihr mit der aus dem gleichnamigen Album ausgekoppelten Single No Charge der Durchbruch als Solistin. Der Song erreicht Platz 1 der Country-Charts und platzierte sich auch in der Pop-Hitparade.
Dieser Erfolg konnte jedoch nicht mehr wiederholt werden. Sie kehrte noch einmal zu United Artists zurück und stand gelegentlich mit George Jones auf der Bühne. Danach verloren die großen Schallplattenfirmen das Interesse an ihr. Bei kleineren Labels veröffentlichte sie noch einige Alben, konnte sich aber nicht mehr in den Charts platzieren. Sie hatte aber weiterhin Auftritte und komponierte Songs.

Hazelwood (Label)

Hazelwood Vinyl Plastics ist ein deutsches Label. Es wurde 1996 von Gordon Friedrich, Wolfgang Gottlieb und Denis Gudlin gegründet. 1997 erschien mit Sparkling Fresh von Universal Congress Of die erste Veröffentlichung.
Sitz des Labels ist Frankfurt-Rödelheim. Es teilte sich dort zwischen 2005 und 2007 Räumlichkeiten mit Waggle Daggle Records.

Zu Hazelwood gehört ein angegliedertes, eigenes Tonstudio, in dem neben den zahlreichen Label-Bands im Lauf der Jahre auch Bands wie Motörhead oder Barry White Alben produziert haben. Friedrich und Gottlieb sind bei allen Studioaufnahmen entweder als Produzenten oder als Musiker vertreten. Außer der Beteiligung bei den Studioaufnahmen betreiben sie auch Cover-Gestaltung. Pressearbeit und Videoproduktion machen die Labelbetreiber in Eigenregie.
Der Schwerpunkt des Labels zielt eher auf die künstlerische Authentizität der Musik und der handelnden Personen als auf ein spezielles Genre. Das Selbstverständnis von Hazelwood liegt darin, ein Sammelbecken für kreative Enthusiasten und Künstler jeglicher Couleur zu sein. Die künstlerisch familiäre Atmosphäre sorgt für eine starke Bindung der Hazelwood-Bands nicht nur zur Plattenfirma, sondern auch untereinander. Dieser Umstand führt immer wieder dazu, dass sich die Musiker einzelner Bands bei Auftritten und im Studio gegenseitig unterstützen.
Das cineastische Faible der Labelbetreiber zeigt sich nicht nur in der Cover-Gestaltung, in der Film und Kino eine große Rolle spielen. Hazelwood Vinyl Plastics veröffentlicht nicht nur regelmäßig Soundtracks, sondern zeichnet auch für die Produktion zahlreicher Film-Scores wie z. B. dem zum deutschen Film Was nützt die Liebe in Gedanken verantwortlich.
Die erfolgreichste Veröffentlichung des Labels war Alligatorsoup, das Label-Debüt von Mardi Gras.bb, das über 30.000 Mal verkauft wurde. Vom Album What Is?! von King Khan & The Shrines konnten aufgrund positiver Kritiken in amerikanischen Medien mehrere Tausend Exemplare in den USA abgesetzt werden.
In dem Dokumentarfilm A Silent Rockumentary über die Band Mardi Gras.BB aus dem Jahr 2012 sind Hazelwood und Gordon Friedrich wesentliche Protagonisten.
Die Bands des Labels stammen unter anderem aus den USA, Kanada, Frankreich, Dänemark, der Schweiz und Ungarn. Das Label ist auch international bekannt und erfolgreich.
Hazelwood wird über Indigo vertrieben. Einige Platten wurden auch über Universal Music, Cargo, Soulfood oder EFA vertrieben.

Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim

Friedrich Karl Reichsgraf (bis 1701: Reichsfreiherr) von Schönborn-Buchheim (* 3. März 1674 in Mainz; † 26. Juli 1746 in Würzburg) war Fürstbischof von Würzburg und Bamberg und Reichsvizekanzler.

Er war der zweite Sohn eines kurmainzischen Staatsministers Melchior Friedrich Graf von Schönborn-Buchheim (1644–1717) und seiner Ehefrau Freiin Maria Anna Sophia von Boineburg (1652–1726). Er war auch der Neffe des Mainzer Kurfürsten Lothar Franz von Schönborn. Seine älteren Brüder waren sein Vor-Vorgänger in Würzburg Johann Philipp Franz von Schönborn (1673–1724) und der Politiker Rudolf Franz Erwein von Schönborn (1677–1754). Seine jüngeren Brüder waren Hugo Damian von Schönborn (1676–1743) und Franz Georg von Schönborn (siehe auch: Schönborn (Adelsgeschlecht)).
Ab 1681 besuchte er wie sein Bruder das Jesuiten-Gymnasium in Aschaffenburg, 1701 empfing er die niederen Weihen und 1704 nahm ihn das Würzburger Domkapitel auf, ein Jahr später auch das Bamberger. Nach seiner Studienzeit in Würzburg, Mainz und Rom setzte ihn sein Onkel Lothar Franz auf diplomatischen Missionen in Polen, Schweden, Preußen und Sachsen ein.
1705–1731 führte er als Reichsvizekanzler in Wien für die Kaiser Joseph I. und Karl VI. die Reichshofkanzlei, die oberste Behörde des Heiligen Römischen Reiches. Er bewohnte den auf sein Betreiben 1723–1730 neu errichteten Reichskanzleitrakt der Wiener Hofburg.
Gemeinsame Vorliebe für die Baukunst, für Bücher und für Gärten hatte ihn hier in Wien mit Prinz Eugen von Savoyen freundschaftlich verbunden. Mit dem Prinzen zusammen beriet er 1707–1715 den Bau und die Ausgestaltung des Belvederes zu Wien. Durch Prinz Eugen lernte er dessen Architekten Johann Lucas von Hildebrandt kennen, den er in der Folge in die Bauinteressen der Familie Schönborn einbezog, und 1718 auch Abt Gottfried Bessel vom Stift Göttweig, den er 1724 für die ersten Entwürfe der Wiener Hofburg gewann.
Friedrich Carl Graf Schönborn war schon zum Bischof von Würzburg gewählt – und blieb noch Jahre in Wien, wo er in seiner Funktion Wurzeln geschlagen hatte. Balthasar Neumann, der Architekt der im Entstehen begriffenen fürstbischöflichen Residenz, hatte mehrmals nach Wien zu kommen, um hier mit Hildebrandt die Würzburger Planungen zu überarbeiten und kongenial zu vollenden. Mit Hildebrandt († 1745) blieb Schönborn zeitlebens in enger, man kann sagen freundschaftlicher Verbindung. Keiner ist, der mich besser kennen thuet, schreibt Hildebrandt 1742 über seinen Auftraggeber. In den Wiener Jahren führte er mehrere Aufträge für den Reichsvizekanzler durch, den Gartenpalast Schönborn in der Wiener Vorstadt, den Um- und Ausbau des Blauen Hofes in Laxenburg, Schloss und Kirche zu Göllersdorf, den Umbau des Palais Schönborn-Batthyány in der Inneren Stadt Wien und die Geheime Hof- und Staatskanzlei. Im Jahr 1904 wurde in Wien Josefstadt (8. Bezirk) die Schönborngasse nach Friedrich Karl benannt.
1727 erbte Friedrich Karl von seinem Onkel, dem Mainzer Kurfürst-Erzbischof Lothar Franz, dessen ungarische Besitzungen: Kaiser Karl VI. hatte seinem Reichserzkanzler, der ihn 1711 gewählt, gekrönt und über viele Jahre politisch unterstützt hatte, 1726 die Burg Palanok mit dem Gebiet um Mukatschewe und Tschynadijowo im Königreich Ungarn geschenkt, einen der größten Besitze in Osteuropa, der aus 4 Städten und 200 Dörfern mit einer Gesamtfläche von 2.400 Quadratkilometern bestand; er blieb bis ins 20. Jahrhundert im Besitz der Familie Schönborn.
Gartenpalais Schönborn (Wien) (1706 errichtet für Friedrich Karl, bis 1862 im Besitz der Familie)
Blauer Hof in Laxenburg (1710 und 1720 ausgebaut)
Schloss Göllersdorf, Niederösterreich (errichtet für Friedrich Karl, seit 1712 bis heute im Besitz der Familie)
Palais Schönborn-Batthyány, Wien (1740 umgebaut für Friedrich Karl, bis heute im Besitz der Familie)
Als Reichsvizekanzler konnte Friedrich Karl von Schönborn im Spanischen Erbfolgekrieg erfolgreich zwischen Kaiser und Papst vermitteln. Als Sanierer der kaiserlichen Hofkanzlei sicherte er sich das Vertrauen der Habsburger, was ihm jedoch später bei der erhofften Nachfolge seines Onkels als Kurfürst-Erzbischof von Mainz (mit der Nebenfunktion des Reichserzkanzlers) bei der Wahl durch das Mainzer Domkapitel hinderlich werden sollte. Schon bei der Nachfolge für seinen 1724 plötzlich verstorbenen Bruder Johann Philipp Franz in Würzburg musste er zunächst hintenanstehen. Allerdings konnte er seinem Onkel Lothar Franz nach dessen Tod 1729 in Bamberg als Fürstbischof nachfolgen, zumal er schon seit 1710 Koadjutor mit dem Recht der Nachfolge des Fürstbischofs von Bamberg war und der Papst ihm im Dezember 1728 zur Überwindung des Hinderungsgrundes der Kumulation von Bistümern ein Wählbarkeitsbreve für alle deutschen Bistümer erteilt hatte. Ein halbes Jahr später erhielt er schließlich auch den Würzburger Stuhl. Von 1710 bis 1729 war er Titularbischof von Arcadiopolis in Asia. 1732 scheiterte er aber bei der Wahl zum Kurfürst-Erzbischof von Mainz.
Seine Regierungszeit war wirtschaftlich und künstlerisch eine Blütezeit beider fränkischer Hochstifte. Er war Bauherr oder Renovierer von rund 100 Kirchenbauten, Bauherr der Sommerresidenz Schloss Werneck, der neuen Klosterkirche der Abtei Münsterschwarzach und nach 24 Jahren Bauzeit der Vollender des Rohbaus der Würzburger Residenz. Diese Schönbornsche Baulust war beispiellos und eine Maßnahme zur Wirtschaftsförderung. Seine Reformen in Justiz und Verwaltung waren von früh-aufklärerischem Geist geprägt. Auch die Universität, besonders Naturwissenschaften und Medizin wurden von Friedrich Karl massiv gefördert.
Friedrich Karl starb nach kurzer Krankheit als vorletzter seiner Brüder. Seinem letzten Willen entsprechend wurden sein Körper in der Schönbornkapelle des Würzburger Doms, sein Herz in der Hofkapelle der Bamberger Residenz, Eingeweide, Augen und Zunge in der Loretokapelle zu Göllersdorf, in Niederösterreich, beigesetzt. Mit ihm kam die Reihe bedeutender Schönborn-Fürsten zum glanzvollen Abschluss.
Die Markgräfin Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth berichtet in ihren Memoiren über die Ereignisse anlässlich eines Besuchs bei Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim in Schloss Weißenstein (Pommersfelden) im November 1735. Den Fürstbischof charakterisiert sie dabei wie folgt:
„Ich muß hier einiges über ihn sagen. Bekanntlich ist die Familie Schönborn eine der ersten und angesehensten in Deutschland; sie hat dem Reiche mehrere Fürsten und Bischöfe gestellt. Der, von dem hier die Rede ist, war in Wien erzogen worden. Seine großen Fähigkeiten verhalfen ihm zum Posten eines Reichskanzlers, einem Amt, das er lange verwaltete. Als die Bistümer von Würzburg und Bamberg durch den Tod ihrer Bischöfe frei wurden, benützte der Hof zu Wien diese Gelegenheit, Schönborn für die geleisteten Dienste zu belohnen, und wußte einen solchen Einfluß auf die Wahl auszuüben, daß er zum Verwalter und Bischof dieser beiden Bistümer berufen wurde. Er kann mit Recht für ein großes Genie und einen großen Politiker gelten. Dieser letzten Eigenschaft entspricht auch sein Charakter; denn er ist falsch, heimtückisch und schlau; sein Wesen ist hochfahrend, sein Geist nicht anziehend, weil er zu pedantisch ist; dennoch gewinnt man bei näherer Bekanntschaft mit ihm Fühlung und besonders, wenn man von ihm zu lernen sucht. Ich war so glücklich, mir seine Gunst zu erwerben. Wir führten oft Zwiegespräche, die sich vier bis fünf Stunden hinauszogen. Dabei langweilte ich mich nie; er machte mich mit vielen Dingen bekannt, von denen ich nichts wußte. Man durfte wohl sagen, daß er einen universalen Geist besaß. Es gab nichts, worüber wir nicht zusammen gesprochen hätten.“

Siegel Malis

Das Siegel Malis wurde am 20. Oktober 1973 gesetzlich festgeschrieben, war aber bereits seit 1961 in Gebrauch. 1982 wurde die Farbe geändert.
Das Motto des Landes – Un peuple, un but, une foi (frz.: „Ein Volk, ein Ziel, ein Glaube“) – ist im Artikel 25 der Verfassung vorgeschrieben und findet sich in schwarzen Kapitalien im Halbkreis geschrieben in der unteren Hälfte entlang des Randes des Wappens. Den Kreis schließen die Worte Republique du Mali („Republik Mali“) in der oberen Hälfte.
Das Staatssiegel Malis ist kreisrund mit hellblauem Hintergrund. Im Mittelpunkt des Wappens findet sich eine Abbildung der Großen Moschee von Djenné in goldener Farbe über welcher – ebenfalls in goldener Farbe – ein Geier (auch als Taube beschrieben) nach links blickend schwebt. Unterhalb der Moschee wird die aufgehende Sonne – ebenso in Gold – angedeutet. Links und rechts davon finden sich je ein weißer Bogen mit Pfeil.
54 afrikanische Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen: Ägypten | Algerien | Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Botswana | Burkina Faso | Burundi | Dschibuti | Elfenbeinküste | Eritrea | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea | Guinea-Bissau | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Komoren | Demokratische Republik Kongo | Republik Kongo | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Marokko | Mauretanien | Mauritius | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | Sambia | São Tomé und Príncipe | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe | Somalia | Südafrika | Sudan | Südsudan | Swasiland | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Uganda | Zentralafrikanische Republik
Andere Gebiete: Ceuta und Melilla | Kanarische Inseln | Madeira | Mayotte | Réunion | St. Helena | Tristan da Cunha
Umstrittene Gebiete: Puntland | Somaliland | Westsahara
Wappen der Staaten von: Asien | Europa | Nordamerika | Südamerika | Ozeanien
Übersicht aller Nationalwappen

Tatort: Kinderwunsch

Kinderwunsch ist ein Fernsehfilm aus der Krimireihe Tatort. Der für den ORF produzierte Beitrag wurde am 1. Juni 2009 erstgesendet. Es ist der 21. Fall des österreichischen Chefinspektors Moritz Eisner, gespielt von Harald Krassnitzer.
In dieser 735. Episode der Tatortreihe geht es um zwei Morde und eine Spezialklinik für künstliche Befruchtungen, bei der aus Profitgier mit illegalen Mittel gearbeitet wird.

Am Ufer der Donau wird die Leiche von Sandra Walch gefunden. Der Tod der bekannten Enthüllungsjournalistin vom Linzer Abendblatt ruft Moritz Eisner als Sonderermittler auf den Plan. In Zusammenarbeit mit der Linzer Kriminalbeamtin Brandstätter und ihrem Assistenten Rohrmoser recherchieren sie zunächst im unmittelbaren Umfeld der Toten. Nachdem ein weiterer Mord geschieht, bei dem der Gentechniker Max Biro erschossen wird, führen die Ermittlungen in eine Spezialklinik, in der künstlichen Befruchtungen durchgeführt werden. So finden die Ermittler heraus, das Max Biro die Enthüllungsjournalistin hinzugezogen hatte, als er feststellen musste, dass die Klinik den Müttern, bei denen die künstliche Befruchtung auch nach mehrmaligem Versuch keinen Erfolg brachte, einfach fremde befruchtetet Eizellen implantierte. Damit konnte die Klinik stets eine gute Statistik aufweisen und war so bei den kinderlosen Paaren sehr gefragt, die ihren Kinderwunsch auch selbst finanzierten. Die Unterlagen zu diesem Skandal sind jedoch nirgends auffindbar und offensichtlich wurde Walchs Wohnung bereits von jemandem danach durchsucht. Sie hat diese Dokumente jedoch im Spind ihres Fitnessstudios verwahrt, wo sie Stefan Weber, der Betreiber des Studios, nach dem Tod Walchs fand. Um seine finanziellen Probleme zu lösen, hat er die Klinikeigner damit erpresst. Diese befinden sich im Ausland und wickeln jegliche Firmenkontakte nur über Rechtsanwaltbüros ab. Da die Hintermänner mit mafiaähnlichen Methoden arbeiten, schrecken sie nicht davor zurück, Webers Sohn zu entführen, um damit an die Dokumente zu gelangen, weswegen schon die beiden Morde geschahen.
Eisner muss erkennen, dass seine neue Bekannte, die ukrainische Pianistin Maria Drenkow, mit zu den Kriminellen gehört. Durch sie kann er jedoch in Erfahrung bringen, wo sich Webers Sohn befindet. Es gelingt ihm gemeinsam mit seinen Linzer Kollegen, den Jungen zu befreien. Im Schusswechsel werden schließlich der Mörder von Sandra Walsch und Max Biro erschossen und die Kriminalbeamtin Brandstätter und ihr Assistent Rohrmoser leicht verwundet.
Für den Drehort die oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz zu verwenden war ein langgeplantes Vorhaben des ORFs. Die Realisierung wurde damit verknüpft, dass Linz die Kulturhauptstadt 2009 wurde. Der Autor Thomas Baum stammt aus Linz. Gedreht wurde in der Frauenklinik und im Hafen von Linz.
Die Erstausstrahlung von Kinderwunsch am 1. Juni 2009 wurde in Deutschland von 6,20 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 19,90 Prozent für Das Erste.
„Es ist sicher nicht der ausgefeilteste ORF-Krimi, aber einer, der seinen Kommissar wieder spannend macht“, befand Uwe Ebbinghaus in der Frankfurte Allgemeinen Zeitung.
Kathrin Buchner bei stern.de empfand, dass der Tatort „aus dem brisanten Thema ‚künstliche Befruchtung‘ eine hanebüchene Räuberpistole ohne Sinn und Verstand“ gemacht habe. Zu viele Handlungsstränge würden dabei „die Identifikation mit einzelnen Personen und Schicksalen“ verhindern. „Die Mediziner spulen Floskeln von Männern im Zeugungsstreik und der Glücksbeförderung von kinderlosen Paaren ab. Was es bedeuten kann, wenn hunderte von Familien entdecken, dass ihre Retortenbabys nicht ihrem eigen Fleisch und Blut entstammen, wird in einer einzigen Szene lediglich angedeutet.“ Auch für den fast grotesken Schluss, der in einem „überflüssigen Showdown auf einem ukrainischen Schiff“ endet, hat sie nur negative Kritik.
Auch Rainer Tittelbach kommt bei tittelbach.tv zu einem ähnlichen Ergebnis und stellt diesen Film „kriminalistisch und psychologisch“ als „Schmalkost“ hin. So würde das „bisschen unverbindliche Gesellschaftskritik (künstliche Befruchtung als Wachstumsbranche), viel Gerede um ein dramaturgisches Nichts“ ergeben. Zudem stellte er Pannen beim Schnitt fest und meinte: „auf der Ebene der Figuren, da stimmte rein gar nichts.“
Nie wieder Oper (1999) | Absolute Diskretion (1999) | Der Millenniumsmörder (2000) | Passion (2000) | Nichts mehr im Griff (2001) | Böses Blut (2001) | Tödliche Tagung (2002) | Elvis lebt! (2002) | Tödliche Souvenirs (2003) | Tod unter der Orgel (2004) | Der Wächter der Quelle (2004) | Die schlafende Schöne (2005) | Der Teufel vom Berg (2005) | Tödliches Vertrauen (2006) | Tod aus Afrika (2006) | Familiensache (2007) | Tödliche Habgier (2007) | Exitus (2008) | Granit (2008) | Baum der Erlösung (2009) | Kinderwunsch (2009) | Operation Hiob (2010) | Glaube, Liebe, Tod (2010) |
Vergeltung (2011) | Ausgelöscht (2011) | Lohn der Arbeit (2011) | Kein Entkommen (2012) | Falsch verpackt (2012) | Zwischen den Fronten (2013) | Unvergessen (2013) | Angezählt (2013) | Abgründe (2014) | Paradies (2014) | Deckname Kidon (2015) | Grenzfall (2015) | Gier (2015) | Sternschnuppe (2016)

Experimentelle Psychologie

Experimentelle Psychologie (auch Experimentalpsychologie) ist der Zweig der psychologischen Forschung, der sich vornehmlich des Experiments als wissenschaftlicher Methode bedient (vgl. psychologisches Experiment).

Angeregt von physiologischen Experimenten, zum Beispiel von Ernst Heinrich Weber, wurde das Experiment in größerem Umfang Mitte des 19. Jahrhunderts in die Psychologie hauptsächlich unter dem Einfluss von Gustav Theodor Fechner (Psychophysik), Hermann Ludwig von Helmholtz (Sinnesphysiologie) und allgemein als experimentelle Psychologie durch Wilhelm Wundt eingeführt. Wundt gründete 1879 in Leipzig das erste psychologische Laboratorium mit einem experimentalpsychologischen Forschungsprogramm. Über die Psychophysik hinaus wurden hier auch die mit der Sinneswahrnehmung verbundenen Gefühle und die Willenstätigkeit, also der gesamte Prozess der Apperzeption, einbezogen.
Wundts Vorlesungen und sein Labor wurden von Studenten und Gästen aus aller Welt besucht. Viele seiner Assistenten und zeitweiligen Mitarbeiter gehören zu der Gründergeneration der Psychologie als wissenschaftlicher Disziplin. So gründete Benjamin Bourdon (1860–1943), ein französischer Schüler Wundts, 1896 ein psychologisches Laboratorium in Rennes, Victor Henri (1872–1940) arbeitete in Paris unter der Leitung von Alfred Binet ab 1895 nach einer Ausbildung bei Wundt. Auch Stanley Hall (1844–1924) war zwei Jahre lang in Leipzig und etablierte das erste psychologische Laboratorium der USA an der Johns Hopkins University in Baltimore ab 1882. Dort war sein Nachfolger John B. Watson (1878–1958), der Begründer des Behaviourismus. Wundts erster Assistent James McKeen Cattell (1860–1944) wurde 1888 der erste Psychologie-Professor in den USA. Der US-Amerikaner Lightner Witmer (Februar 1891-Ende 1892 in Leipzig, erhielt sein doctoral diploma von Wundt) eröffnete 1896 die erste Psychologische Klinik an der University of Pennsylvania mit der Absicht, Kinder zu beobachten, die entweder Lernschwächen oder Verhaltensauffälligkeiten zeigten. Ein weiterer Schüler Wundts war der Begründer des Strukturalismus, Edward Bradford Titchener (1867–1927). Auch Emil Kraepelin (1856–1926), der Pionier der modernen Psychiatrie, lernte in Leipzig die Methoden der experimentellen Psychologie kennen. 1887 promovierte Oswald Külpe und habilitierte sich ein Jahr später mit „Die Lehre vom Willen in der neueren Philosophie“; 1887-94 war er Assistent. Mit der „Würzburger Schule“ ging er jedoch später eigene Wege.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren das Leipziger Institut und die inzwischen entstandenen anderen Institute an deutschen Universitäten international bekannt. Wundt war als Gründervater berühmt, doch um die Jahrhundertwende sank sein Ansehen, wie eine Untersuchung der Rezeption seiner Werke zeigt. Andere Personen und andere Richtungen gewannen mehr Einfluss. Um die Jahrhundertwende wurden in mehreren europäischen Ländern Fachgesellschaften gegründet, so im Jahr 1904 die deutsche Gesellschaft für experimentelle Psychologie, auf deren Kongressen jedoch von Anfang an auch nicht-experimentelle Arbeiten vorkamen. Diese Gesellschaft wurde später erweitert zur Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Seitdem bildet die experimentell orientierte Psychologie als Methodenlehre und als Programm eine Hauptrichtung innerhalb der Psychologie.
Die wichtigste Methode in der Anfangsphase war, wie in der Psychophysik, die geschulte, unter experimentell kontrollierten Bedingungen durchgeführte Selbstbeobachtung, die Wundt nachdrücklich von der ungeschulten („naiven“) Introspektion und der persönlichen Alltagserfahrung unterschied. Wundt sah nur in dieser experimentell kontrollierten Selbstbeobachtung sowie in der Aufzeichnung von objektiven Reaktionen und physiologischen Veränderungen geeignete Methoden der experimentellen Psychologie.
Wundt definierte das typische psychologische Experiment
„(1) Der Beobachter muss womöglich in der Lage sein, den Eintritt des zu beobachtenden Vorganges selbst bestimmen zu können.
(2) Der Beobachter muss, soweit möglich, im Zustand gespannter Aufmerksamkeit die Erscheinungen auffassen und in ihrem Verlauf verfolgen.
(3) Jede Beobachtung muss zum Zweck der Sicherung der Ergebnisse unter den gleichen Umständen mehrmals wiederholt werden können.
(4) Die Bedingungen, unter denen die Erscheinung eintritt, müssen durch Variation der begleitenden Umstände ermittelt und, wenn sie ermittelt sind, in den verschiedenen zusammengehörigen Versuchen planmäßig verändert werden, indem man sie teils in einzelnen Versuchen ganz ausschaltet, teils in ihrer Stärke oder Qualität abstuft.“
In einer Kontroverse mit Karl Bühler lehnte Wundt die denkpsychologischen Untersuchungen Bühlers als „Ausfrageexperimente“ scharf ab, weil die verlangten (freien) introspektiven Berichte den aktuellen Denkprozess durch das Verbalisieren verändern. Demgegenüber sah Wundt in seiner Sprachpsychologie einen adäquaten Weg denkpsychologischer Forschung. Bühlers Forschung liefe auf unsichere und zufällige Auskünfte hinaus, und es mangele an Wiederholbarkeit.
Neuere Lehrbücher geben Definitionen, die an Wundt anschließen, jedoch weitere Definitionsmerkmale und Unterscheidungen enthalten (vgl. Psychologisches Experiment).
Im naturwissenschaftlichen Experiment sah Wundt ein wesentliches Vorbild. Die empirische Psychologie soll sich an diesem strategischen Konzept orientieren und prüfen, wie weit es führt. Darüber hinaus verwendete Wundt andere Methoden wie den verallgemeinernden Vergleich und entwickelte die erste Lehre psychologischer Interpretation. Der Titel seines bekanntesten Buches Grundzüge der physiologischen Psychologie (1974) wurde nicht selten missverstanden. Wundt strebt gerade nicht die Reduktion psychischer auf hirnphysiologische Prozesse an, sondern bestimmt die kategoriale Eigenständigkeit der Bewusstseinsprozesse. Das psychologische Experiment eigne sich, so Wundt später, nur für einige Gebiete psychologischer Forschung. Grundsätzliche Kritik an der Absicht, experimentelle Untersuchungen psychischer Phänomene durchzuführen, hatte bereits Immanuel Kant geübt. Er betonte, dass psychische Prozesse durch die Beobachtung, also durch die Untersuchungsmethodik verändert werden (siehe Reaktivität (Sozialwissenschaften)) und er verneinte die Messbarkeit psychischer Vorgänge (Psychometrie).
Wenn über das Konzept der Experimentellen Psychologie diskutiert wird, müssen die jeweiligen engeren und weiteren Definitionen des Experiments unterschieden und der wissenschaftstheoretische Rahmen sowie der eigene Standpunkt ausdrücklich erläutert und berücksichtigt werden (siehe Kategorie (Psychologie), Naturalismus, Perspektivismus, Pluralismus, Reduktionismus). Die überdauernde Streitfrage, ob die Psychologie als eine Naturwissenschaft oder eine Geisteswissenschaft und Sozialwissenschaft zu bezeichnen ist, weist mehrere Aspekte auf und betrifft theoretische Grundannahmen sowie Details der Methodenlehre der Psychologie, Psychologische Experimentalforschung hat eine Sonderstellung, da ein freiwillig teilnehmender und selbstbewusster Mensch, ein erlebendes Subjekt, in der Rolle als Versuchsperson aufgrund einer psychologischen Instruktion bestimmte Aufgaben unter den künstlichen Bedingungen eines Labors oder einer anderen standardisierten Situation erfüllt. Eine strikt naturwissenschaftliche experimentelle Arbeit ist wahrscheinlich nur in den Grenzgebieten zur Physiologie möglich, in Teilgebieten der Biologischen Psychologie und in der tierexperimentellen Psychologie bzw. Verhaltensforschung.
Die Kontroversen haben an Schärfe verloren seit die neuere wissenschaftstheoretische Diskussion die fundamentale Bedeutung von theoretischen Voraussetzungen und Konventionen dargelegt hat und aufzeigte, wie fragwürdig die Behauptung eines nachweisbaren psychologischen Sachverhalts (Faktums) ist. An die Stelle der anspruchsvollen Begriffe kausale Erklärung und Gesetz in der wissenschaftlichen Psychologie sind heute bescheidenere Begriffe von statistischen Gesetzen und statistischen Erwartungen getreten (Westermann, 2000). Dennoch verbindet sich mit der Konzeption der experimentellen Psychologie die Erwartung einer ausgearbeiteten Methodik der Hypothesenprüfung und Datenerhebung unter möglichst weitgehend kontrollierten Bedingungen (vgl. Psychologisches Experiment). Diese Methodik wird im Fachstudium gelehrt, um methodenkritisches Denken zu fördern und einem nur spekulativen Psychologisieren zu begegnen.
Neben der (in einem weiten Sinne) experimentellen Psychologie bestehen andere Forschungsstrategien und praktische Untersuchungsverfahren: vor allem differenziell-psychologische Diagnostik und Testmethoden, Interviews und Fragebogen, Umfragen und Beobachtungsstudien (Fremdbeobachtung), wobei häufig statistische Auswertungen vorgenommen werden.
In verallgemeinernder Weise kann dem experimentell-statistischen Paradigma ein interpretierendes Paradigma gegenübergestellt werden. Wesentlich auf die psychologische Interpretation stützen sich die verschiedenen Richtungen der qualitativen Psychologie (früher meist als verstehende Psychologie bzw. als phänomenologisch orientierte Psychologie bezeichnet) sowie die Psychoanalyse und verwandte Richtungen.
Wissenschaftstheorie

George Frederic Allen

George Frederic Allen (* 15. Februar 1837 in London; † 28. Februar 1929 in Masterton) war ein neuseeländischer Architekt.
Allen war Sohn des Architekten George Allen und seiner Frau Maria Day. Nach einer Ausbildung als Architekt und Vermesser fand er bei der Great Barrier Kauri Timber and Copper Mining Company in Neuseeland Anstellung. Er verließ am 5. April 1860 England und traf am 19. Juli in Auckland ein. Von hier reiste er weiter auf die Insel Great Barrier Island. Anderthalb Jahre später kehrte er verarmt nach Auckland zurück. Hier fand er einen Job als stellvertretender Schulleiter der Church of England Grammar School.
Allen begann mit seinem Partner J. O. Barnard als Architekt und Vermesser zu arbeiten. Der Sieg bei einem Entwurfswettbewerb für die Kirche St Matthew’s Church brachte ihnen ein Angebot des damaligen Premierministers William Fox ein, der sie als Distriktvermesser der Provinz Wellington anstellte. Allen zog im Juli 1862 nach Wellington, wurde aber bereits im November nach Wanganui versetzt, das für sein späteres Leben prägend werden sollte.
Seine in England verbliebene Verlobte, Caroline Frances Hanson, kam an Bord der Ganges nach Neuseeland nach und heirate ihn am 21. Oktober 1863 in der von ihm entworfenen St Matthew’s Church in Auckland. Aus dieser Verbindung gingen fünf Kinder, sechs Söhne und eine Tochter hervor. Zwei der Söhne starben bereits als Kleinkinder.
Nach mehr als drei Jahren im Staatsdienst machte sich Allen selbständig. Er arbeitete als Vermesser für Privatgrundstücke in Papaiti und plante ein neues Pfarrhaus. Wegen der durch die kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Ureinwohnern der Region fehlender Aufträge gründete er eine Privatschule.
Vier Jahre lang war er Mitglied der Kolonialmiliz und nahm mit ihr an der Entsatzmission von Major C. C. Rookes für das von den Maori belagerte Pipiriki teil.
Allen widmete sich auch der christlichen Religion, Freimaurerei und Kirchenmusik. Er war Kirchendiener der Christ Church und entwarf für den Kirchenneubau 1866 das Mobiliar. Er war ein guter Organist, Flötist und Sänger und gründete den Kirchenchor. Er war Mitgründer, Dirigent und Solosänger der Wanganui Choral Society. Allen war ab 1866 Mitglied der Freimaurerloge Lodge Tongariro, später war er Kaplan und Chormeister der Lodge St Andrew Kilwinning. Er war Sekretär der Freiwilligen Feuerwehr von Wanganui.
1867 entwarf er für den befreundeten J. A. H. Burnett das Wohnhaus Trenton House in Oneida. Nachdem 1869 Frieden einkehrte, widmete sich Allen wieder ganz seinem Beruf. Er entwarf die St. Stephen’s Church in Marton
Im Rahmen umfangreicher Vermessungsarbeiten in den Tälern des Waitotara und des Wanganui River gelangte er bis zum Oberlauf des Flusses und erstieg den Mount Ruapehu, Mount Ngauruhoe und Mount Tongariro. 1894 wurden seine Beschreibungen der Reiseroute von Auckland über den Wanganui River nach Wellington als Willis’s guide book of new route for tourists veröffentlicht.
In den 1890er Jahren begann sich in der zentrale Nordinsel der Tourismus zu entwickeln. Allen legte ein Sommercamp auf halbem Wege der Postkutschenstrecke von Waiouru nach Taupo. Am Waihohonu Stream zwischen dem Mount Ruapehu und dem Mount Ngauruhoe gelegen, war es ein beliebter Zwischenstopp für die Durchreisenden. Allen bot geführte Touren in die Berge und Übernachtungsmöglichkeiten an.
Die Bürger von Wanganui ehrten ihm am 11. Oktober 1889 mit einer Geldbörse voll Sovereigns für seinen Dienst an der Allgemeinheit.
Seine Frau Caroline starb am 10. Januar 1903. Am 11. Februar 1907 heiratete Allen in der St Peter’s Church in Caversham in Dunedin die Witwe Sarah Alice Thomas (geb. Edmeades). Sie zogen nach Masterton. Allen starb hier am 28. Februar 1929 im Alter von 92 Jahren.

Eusebius von Nikomedia

Eusebius von Nikomedia († 341) war zwischen 318 und 338 Bischof von Nikomedia und von Konstantinopel und neben Arius der bedeutendste Führer der Arianer in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts.
Eusebius kam aus Syrien und war, wie Arius, ein Schüler des Lukian von Antiochia. Als Bischof von Berytus (dem heutigen Beirut) ließ er sich den weit bedeutenderen Bischofssitz von Nikomedia zuweisen, der Residenz des Kaisers Licinius, bei dessen Frau Constantia, der Schwester Konstantins des Großen, er in hoher Gunst stand – nach einer Quelle war er sogar mit dem Kaiserhaus verwandt.
Als Arius in Alexandria verurteilt wurde, floh er nach Caesarea, wo er von Eusebius von Caesarea gut aufgenommen wurde. Von dort bat er Eusebius von Nikomedia in einem überlieferten Brief um Unterstützung. Eusebius von Nikomedia stellte sich an die Spitze der arianischen Partei und schrieb viele Briefe, um Arius zu unterstützen. In einem ebenfalls erhaltenen Brief an Paulinius, Bischof von Tyros, schilderte er die arianische Lehre in Details.
Es kam zu brieflichen Rundumschlägen von Alexander von Alexandria auf der einen und Eusebius von Nikomedia auf der anderen Seite. Der Kaiser versuchte zu vermitteln, und berief, als das fehlschlug, das erste Konzil von Nicäa ein, auf dem Eusebius der Führer der arianischen Partei war.
Eusebius unterzeichnete das Nicaenum, das abschließende Bekenntnis des Konzils. Kurz darauf vertrat er aber wieder entschieden die arianische Position und forderte die Aufhebung des Anathemas gegen Arius. Daraufhin wurde er von Kaiser Konstantin verbannt – unter anderem auch wegen seiner Intrigen auf Seiten des Licinius. Die Witwe des Licinius und Schwester Konstantins Constantia verwendete sich jedoch für Eusebius (und Arius), und vier Jahre nach dem Konzil stand er in hoher Gunst beim Kaiser und war entschlossen, sich für die persönliche Niederlage von Nicäa zu revanchieren.
In den nächsten Jahren stand er an der Spitze einer kleinen, aber einflussreichen Gruppe, die sich intensiv für den Sieg der Arianer einsetzte. Sie widerriefen ihre Unterschriften von Nicäa nicht, erklärten aber, dass Arius übertriebene Worte bereut habe und missverstanden worden sei und dass die Formel von Nicäa zweideutig sei und stark in Richtung Sabellianismus gehe. Damit brachten sie die große Gruppe von Origenes-Anhängern auf ihre Seite, sowie einige weitere Bischöfe, die beim Kaiser gut angesehen sein wollten.
Der antiarianische Patriarch Eustathios von Antiochia wurde auf Grund von Anklagen der Eusebianer abgesetzt und verbannt wegen angeblicher respektloser Bemerkungen über die Mutter des Kaisers. Athanasius, der seit 328 Bischof des zweiten östlichen Patriarchats von Alexandria war, wurde wegen verschiedener teilweise sehr absurder religiöser Punkte beim Kaiser verklagt, konnte aber seine Unschuld nachweisen. Eine weitere politische Anklage machte den Kaiser jedoch so wütend, dass er auch Athanasius verbannte. Weitere einflussreiche trinitarische Bischöfe, die durch den Einfluss von Eusebius bei Hof abgesetzt wurden, waren Paul von Konstantinopel, Aselepas von Gaza und Marcellus von Ancyra.
Am 22. Mai 337 starb Kaiser Konstantin in Nikomedia, nachdem er vom dortigen Bischof Eusebius getauft worden war. Das Römische Reich wurde unter seinen Söhnen Konstantin II., Constantius II. und Constans aufgeteilt, die sämtliche verbannten Bischöfe beider Parteien zurückkehren ließen. Für Eusebius brachte die neue Regierung Vorteile: Constantius II., der über den Osten des Reiches verfügte, war gerade zwanzig Jahre alt und ließ sich kirchenpolitisch leicht von Eusebius beeinflussen, so dass er für den Rest seines Lebens die Trinitarier bekämpfte. Des Weiteren war Eusebius die Aufgabe zugeteilt, als Vormund für die Erziehung des späteren Kaisers Julian zu sorgen, der ein Vetter Constantius’ II. und Überlebender der Morde nach dem Tod Konstantins war.
338 wurde Eusebius Bischof von Konstantinopel. In Alexandria und Antiochia waren Bischöfe seiner Wahl, nachdem er die Verbannung der Trinitarier bewirkt hatte. Ein Versuch, Athanasius durch den Bischof von Rom, Julius I., verurteilen zu lassen, scheiterte jedoch gründlich.
Er weihte den Goten Wulfila in Antiochia zum „Bischof der Christen im gotischen Land“, der allerdings der arianischen Lehre skeptisch gegenüberstand.
Auch nach seinem Tod 341 wirkte seine Politik noch lange nach, da er geschickt wichtige Posten durch Arianer besetzt hatte.

Spanisches Münzwesen

Spanisches Münzwesen behandelt das spanische Geldwesen zwischen der Reichseinigung durch die Eroberung Granadas und der im selben Jahr erfolgten Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus bis zum Verlust der amerikanischen Kolonien (1820er). Die aus der neuen Welt in den folgenden Jahrhunderten nach Europa und Ostasien fließenden Edelmetallmengen hatten weitreichende wirtschaftliche Auswirkungen. Das Ansteigen der verfügbaren Menge an Münzmetall, das in Amerika durch Sklavenarbeit gewonnen wurde, ermöglichte in der Neuzeit in Europa erstmals einen allgemeinen Geldverkehr. Von Bedeutung war auch die Entdeckung des Amalgamationsverfahrens zur Abscheidung von Edelmetallen durch Bartholomeus de Medina 1557. Die amerikanischen Edelmetallexporte bewirkten, ebenso wie die zunehmende mitteleuropäische Gewinnung, langfristig auch einen Wertverfall des Silbers gegenüber dem Gold um rund 50 % (von knapp unter 10:1 auf fast 13:1 seit 1609, schon 1641 dann 14:1, Anfang des 19. Jahrhunderts 14,9:1 bis 15,5:1 um 1870).
Die Ausprägungen bildeten die Basis für Währungen deren Namen heute noch gebräuchlich sind. In den ersten 30 Jahren nach der Eroberung Mexikos (1519) wurden im spanischen Amerika keine Münzen geprägt, das grob durch Schmelzen gereinigte Metall wurde bis in die 1560er Jahre nach Gewicht (Peso, als „Mark“ und Unzen) verwendet. Zwar wurde im 16. Jahrhundert in Neu-Granada (Kolumbien) viel Gold gefunden oder geplündert, der Wert der Ausbeute blieb im Vergleich zum Silber der anderen Kolonien geringer.

Der Maravedí war eine in Spanien und seinen Besitzungen übliche Geldeinheit, dessen Qualität sich progressiv verschlechterte. Es wurden deshalb in späteren Zeiten verschiedene Qualitäten unterschieden: de vellón, de plata antiqua und de plata mexicana.
Aus einer kastilischen Mark Bronze (vellón) mit (7/288 Silber) sollten, nach der Vorschrift von 1497, 192 Blancas (zu 1,2 g) ausgebracht werden, wobei 2 Blancas einem Maravedi entsprachen. Die Gesamtmenge war auf 10 Millionen Blancas begrenzt. Zu Zeiten Carlos‘ I. wurde 1552 der Silberanteil auf 11/576 verringert. Die nächste Verschlechterung erfolgte 1566 auf 1/72 Silberanteil und 220 Blanca pro Mark. 1603 ließ man das Silber ganz fort, ein (neuer) Maravedi wurde einer im Gewicht verringerten Blanca (rund 560 Stück/Mark) gleichgesetzt. Diese effektive Verdoppelung des Kupferpreises führte zur Verknappung von Gold- und Silbermünzen in Spanien. Das Agio für Silber erreichte bald 40 %.
In Spanien, wie überall zu Beginn der Neuzeit, lief eine Menge fremder Münzen um. Dazu kam noch, dass Aragon, Valencia und Katalonien im 16. Jahrhundert gesonderte Münzen besaßen.
Die alte (gesetzliche) kastilische Mark (marco) hatte ein Gewicht von 230,06 g. Eine in Medina del Campo erlassene Münzordnung (Elogio) der Königin Isabella bestimmte, dass die Mark Gold (23,75 Karat = 95/96 fein) im Wert von 24.500 Maravedís auszuprägen war. Sie war in 50 Castellanos als Rechnungseinheit geteilt; 1 Castellano, mit 4,553 g Feingold, entsprach also 490 Maravedís. Aus der Mark Silber (67/72 fein) waren 11⅙ Dineros im Wert von 2278 Maravedís zu prägen. Auf die Mark Silber kamen 67 Reales mit 3,195 g Feinsilber à 34 Maravedís, woraus sich eine gesetzliche Wertrelation von Gold zu Silber von 10,114 zu 1 ergab. Aus dem Real entwickelte sich im arabischen Raum der Riyal.
Gemünzt worden sind zu dieser Zeit meist halbe und ganze Reales, jedoch noch keine größeren Stücke. Als Goldmünze wurden aus einer Mark 65⅓ Dukaten (ducado, 95/98 fein, 3,495 g Gold) geprägt, so dass er der venezianischen Zechine und dem ungarischen Dukaten entsprach. Die Rechnungseinheit Castellano entsprach 490 Maravedís, die geprägten Dukaten 375 Maravedís, auf einen Gold-Dukaten kamen also rund 11 Silber-Reales. In den Kolonien wurde Peso d’oro denn auch als Synonym für den Castellano verwendet. Zu Beginn der mexikanischen und peruanischen Silbergewinnung (ab 1546 in Potosí) galt als Anhaltspunkt: eine Silbermark gleich 5 Castellanos. Die mexikanische Bezeichnung Peso de minas (Silber) bezog sich auf den entsprechenden Wert eines Peso de oro entsprach also 13⅖ Reales. Zeitgenössische Literatur nennt im alltäglichen Gebrauch Entsprechungen zwischen 12 und 14 Reales, was mit den unzureichenden Möglichkeiten der Reinigung des Silbers zu tun hat. Goldmünzen wurden zunehmend weniger gebräuchlich.
Die Zunahme der Silbergewinnung führte zur Ausprägung größerer Silbermünzen, die im Wert den gewöhnlichen Goldstücken entsprachen. Die Silbermünze zu 8 Reales ergab, bei unverändertem Münzfuß, 8⅜ Stück pro Mark Münzsilber, bzw. 9 Stück pro Mark Feinsilber. Dies entsprach dem Deutschen Reichstaler (Joachimstaler, 9 Stück pro kölner Mark Feinsilber).
1537 wurde für Kastillien eine neue Gold-Münzordnung erlassen. Statt der Ducados sollten in Gold coronas i escudos geprägt werden. Auf die Mark Gold mit 22 Karat (d.h. 11/12 fein) kamen 68 Stück im Wert von 350 Maravedís. Die um 2,9 % schwereren Münzen enthielten also 4,6 % weniger Feinsilber als vorher. Der Wert des Escudo wurde 1566 auf 400 Maravedís erhöht. Er entsprach 16 Silber-Reales. Zugleich kam es zur Einführung von Bronzemünzen (mit 62/288 Silber), von denen 80 pro Mark – im Gegenwert von ¼ Real – geprägt wurden.
Ab 1537 in Mexiko und später in Peru wurden massenhaft sehr rohe, aber handliche, „Stücke von Acht“ (8 Reales) aus Silber hergestellt. Die Besteuerung der Edelmetallgewinnung und die Prägegebühr von drei Real pro Mark waren für die Krone einträglich. Im 16. Jahrhundert konnte jedermann Metalle zur Ausprägung in die Münzstätten bringen, das Umschmelzen von Münzen war, ebenso wie die Ausfuhr von Bronzemünzen aus Spanien, jedoch verboten. Auf amerikanisches Silber wurde ein Ausfuhrzoll von 6 % erhoben.
Seit 1642 gab es auch verschlechterte reales de vellón, die nur den halben Wert der reales de plata hatten. Aufgrund der großen Ausgabemenge von Vellón-Münzen wurden Gold- und gute Silbermünzen zunehmend gehortet. Das Dekret vom 14. Oktober 1686 führte zu einer Abwertung von Silber gegenüber Gold um ≈20 % im Mutterland (plata nueva). Für die amerikanischen Kolonien blieb es beim bisherigen Standard (plata vieja). Das neue kontinentalspanische Stück von Acht wurde auch als peso sencillo bezeichnet.
Von Mexiko gingen große Mengen des gewonnenen Silbers mit dem einmal jährlichen Konvoi nach Manila (1545–1813). Genaue Mengenangaben sind nicht überliefert, jedoch befand sich auf der von Lord Anson 1743 gekaperten Galeone über 1,3 Millionen geprägte Pesos und weitere 35.000 Unzen Silber, was über zehn Prozent der mexikanischen Jahresproduktion entsprach. Die hohe Akzeptanz erklärt sich aus der Bequemlichkeit. Japan prägte in der Zeit vor der Abschließung praktisch keine eigenen Münzen aus. Silber wurde in kleine Barren („Schiffchen“) gegossen und nach Bedarf hergeschnitten. Der chinesische Tael, unterteilt in 1000 Käsch, hatte in fast jeder Provinz anderes Gewicht und Reinheit. Bereits Elisabeth I. ließ 1601 im Tower von London spezielle Münzen (mit dem Fallgatter) für Indien dem spanischen Vorbild nach prägen.
Die seit 1732 in Mexiko maschinell geprägten Münzen mit den charakteristischen „Säulen des Herkules“ und dem Motto PLUS ULTRA verbreiteten sich schnell als universelle Handelsmünze. Der teilweise durch Gegenstempel umgewidmete Real, in Asien oft als „Piaster,“ „spanischer Dollar“ oder „mexikanischer Dollar“ (M$) bezeichnet, wurde – und blieb bis weit ins 20. Jahrhundert – im chinesischen Kulturkreis eine allgemein akzeptierte Währung.
Der mexikanische Dollar war auch Vorbild für den seit 1845 geprägten Straits-Dollar (zu 100 ¢), der, nachdem sein Wert durch die feste Bindung an das goldgedeckte Pfund 1906 stabilisiert worden war, zum gesetzlichen Zahlungsmittel in den Straits Settlements, Federated Malay States und bis 1912 auch in den Unfederated Malay States wurde. Etwa zu dieser Zeit wurde er auch durch Maßnahmen der Verwaltung von Niederländisch-Indien auf Sumatra verdrängt.
Die 1707 erlassene Münzordnung, die bis 1728 in Kraft blieb, bestätigte die Bestimmungen von 1497, wonach 8⅜ Pesos zu 8 Reales aus der Mark Feinsilber zu schlagen waren, also 67 Reales pro Mark 67/72 fein. Bei der Neuordnung des Münzfußes für Silber-Peso (Peso duro) wurde dieser auf 8½ Stück pro Mark (131/144 fein) festgesetzt. Der Wert dieser ab 1732 geprägten Münzen betrug nun 2½ reales de vellón (als solcher erstmals 1808 ausgeprägt) oder 85 Maravedís. In Spanien wurde die Prägung des Silber-Real 1837 eingestellt.
Das Gesetz vom 29. Mai 1772 führte zu einer geringfügigen Verschlechterung. Auf die Mark Silber kamen 8½ Pesos bei einem Feingehalt von 65/72. Nach der Unabhängigkeit behielt man diesen Münzfuß in Mexiko bei. Für Goldprägungen wurde 1772 bestimmt, dass 8½ Quadrupel oder onzas de oro pro Mark Gold mit einer Feinheit von 43/48 auszuprägen waren. Die Relation Gold zu Silber betrug auf Basis dieses Gesetzes 16 zu 1. Diese verschlechterten Münzen zeigen nicht mehr die Säulen des Herkules, sondern die Büste des spanischen Königs. 1782 kam es zur Gründung der ersten Notenbank.
Der spanisch-mexikanische Dollar, sowie die gleichwertigen Münzen der südamerikanischen Staaten war bis 1857 gesetzliches Zahlungsmittel in den USA. Die südamerikanischen Staaten stellten nach ihrer Unabhängigkeit bald auf einem Münzfuß analog dem des französischen Fünffrancsstück (22,5 g Feinsilber) um, so dass sich ihre Währungen, unter verschiedenen Namen (peruanischer Nuevo Sol, Boliviano, chilenischer Peso usw.), an die lateinische Münzunion anlehnten. Bei der Einführung der Pesete (Pta.) im politisch instabilen Spanien (1850/68) wurde ein Real (de vellón) einer Viertel Pta. gleichgesetzt. Die Banco de España hat seit 1874 die Funktion einer zentralen Notenbank.

Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern

Das Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern ist eine Informations- und Arbeitsstelle für Musiktradition in Bruckmühl in Oberbayern.
Aus verschiedenen privaten Sammlungen zur Volksmusik wurde im Jahre 1985 das Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern gegründet, nachdem im ehemaligen Krankenhaus des Marktes Bruckmühl hierfür Räumlichkeiten gefunden werden konnten. Unter der Leitung von Ernst Schusser sammeln, archivieren und dokumentieren die Mitarbeiter Material der regionalen Musiktradition. Für den heutigen Gebrauch der Volksmusik stellt das Archiv auch aufbereitete Quellen zur Verfügung. Auf Anfrage bietet das Archiv Hilfestellung für Sänger oder Musikanten für alle Variationen der traditionellen oberbayerischen Volksmusik.
Schon im Jahr 1973 hat der Bezirk Oberbayern als einer der ersten Bezirke begonnen systematische Brauchtumspflege durch wissenschaftliche Sammlung von Quellen der Volksmusik zu betreiben. Damit betraut war der „Volksmusikpfleger“. Seit 1996 ist die Volksmusikpflege mit dem Volksmusikarchiv zusammengeführt worden.
Volksmusikpflege und Volksmusikarchiv haben traditionelle Volkslieder in bearbeiteter Form populär gemacht (siehe etwa: Bayerischer Hiasl (Volkslied); Bernauerin (Volksballade); Tannhauser).
http://www.volksmusikarchiv.de/