Lachen Gongpa Rabsel

Lachen Gongpa Rabsel (tib. bla chen dgongs pa rab gsal; 832 (?) -915 (?)) ist der Gründer des Dentig-Klosters. Er wurde von drei als die ‚Drei Weisen aus Tibet‘ bekannten Mönchen ordiniert, die aus „Zentraltibet“ geflohen waren, um der Verfolgung durch König Langdarma (reg. 836-842 oder 901-907) zu entgehen. Gongpa Rabsel ordinierte hier wiederum die „zehn Mönche aus Ü und Tsang“, darunter Lume, und setzte so die Traditionslinie fort. Der 13. Dalai Lama und der gegenwärtige 14. Dalai Lama, der buddhistische Mönch Tendzin Gyatsho, sind auch Halter dieser Ordinationslinie.
Vorbemerkung: Sonderzeichen und Anmerkungen sind durchweg ausgelassen.
„Als König Glang dar ma im 9.Jh. die buddhistische Lehre zerstörte, gingen sTod lung pa Mar Sakya mu ne, Bo dong pa gYo dGe ‚byung und gTsang Rab gsal nach Dan thig in A mdo und führten dort gemeinsam mit den beiden chinesischen Mönchen (Hva San) Kevan und Gyivan entsprechend der Sonderregelung für die abgelegenen Regionen nur zu fünft die volle Ordination für den berühmten Bla chen dGong pa rab gsal (952-1035) durch. Im Jahre 978 leitete Bla chen dGong pa rab gsal seinerseits für Klu mes Tshul khrims shes rab (geb. 10. Jh.), Lo ston rDo rje dbang phyugs (geb. 10. Jh.) und andere, insgesamt zehn Novizen, fünf aus gTsang und fünf aus dBus, die volle Ordination zum Bhiktsu. „Sukzessiv“ breitete sich dann diese Linie zurück nach dBus und gTsang aus.“

Renate Mannhardt

Renate Mannhardt (* 20. November 1920 in Barmen; † Juli 2013 in New York City, Vereinigte Staaten; gebürtig Hanna Renate Kohlschein) war eine deutsche Schauspielerin.

Renate Mannhardt wurde am 20. November 1920 in Barmen geboren, andere Quellen geben 1923 als Geburtsjahr an.
Die Tochter eines Juristen und Verlagsdirektors nahm privaten Schauspielunterricht. Im Sommer 1943 erhielt sie ihr erstes Engagement am Schauspielhaus von Königshütte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Renate Mannhardt bei den Münchner Kammerspielen und am Komödienhaus in Berlin. In den 1950er Jahren erhielt sie bedeutende Nebenrollen beim Film. In Der Verlorene (1951) verkörperte sie die Verlobte eines Wissenschaftlers (Peter Lorre), die ihn betrügt, ausspioniert und schließlich von ihm getötet wird. In dem Filmdrama Die Ehe des Dr. med. Danwitz (1956) war sie eine schwangere Ehefrau, die im Hass auf ihren Ehemann (Paul Dahlke) bei sich eine illegale Abtreibung durchführen lässt und dabei stirbt.
Renate Mannhardt war Mutter eines Sohnes namens Christian (* 1942). 1956 lernte sie einen US-amerikanischen Wirtschaftsberater kennen, den sie heiratete und dem sie in die Vereinigten Staaten folgte. Dort trat sie noch in einigen amerikanischen Filmen auf, bevor sie ihre Filmkarriere beendete. In New York, ihrem letzten Wohnort, ist sie Mitte Juli 2013 92-jährig verstorben.

Idrissa Arouna

Idrissa Arouna (* 9. November 1926 in Niamey) ist ein nigrischer Offizier, Politiker und Diplomat.
Idrissa Arouna meldete sich 1946 als Freiwilliger zu den Französischen Streitkräften, bei denen er anfangs als tirailleur sénégalais eingesetzt war. 1948 zum Korporal befördert, stieg er bis 1960 zum Stabsfeldwebel auf. Mit deren Gründung im Jahr 1961 wechselte Arouna im Rang eines Unterleutnants zu den Nigrischen Streitkräften. Dort diente er ab 1970 als Kommandant der 2. motorisierten Saharakompanie und ab 1973 als Kommandant der Zone Zinder-Ost. 1973 erreichte er den Rang eines Majors.
Arouna gehörte zu den Offizieren, die am 15. April 1974 den nigrischen Staatspräsidenten Hamani Diori stürzten und in weiterer Folge als Oberster Militärrat die Militärjunta des Landes bildeten. Für diese übernahm Arouna während der ersten vier Jahre verschiedene Ministerämter. Er war ab 22. April 1977 Minister für den öffentlichen Dienst und Arbeit, ab 30. November 1974 Minister für Inneres, öffentlichen Dienst und Arbeit, ab 3. Juni 1975 Unterrichtsminister, ab 21. Februar 1976 Minister für Unterricht und Verteidigung sowie schließlich von 12. Dezember 1977 bis 5. September 1978 erneut Unterrichtsminister. Danach wechselte er in den diplomatischen Dienst. Idrissa Arouna war von 28. September 1978 bis 5. August 1982 Botschafter Nigers in der Volksrepublik China und von 5. August 1982 bis 26. Oktober 1987 Botschafter Nigers in der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1984 im Rang eines Oberstleutnant, ging er 1987 in den Ruhestand. Im Jahr 1996 war er Mitglied des Weisenrats, eines nach dem Militärputsch unter der Führung von Ibrahim Baré Maïnassara einberufenen beratenden Gremiums.

Time Out (Roman)

Time Out ist ein 2012 erschienener Jugendroman des deutschen Autors Andreas Eschbach.
Als Fortsetzung der Romane Black Out und Hide Out ist er der dritte und abschließende Teil der Out-Reihe.
Die Gruppe um Jeremiah Jones entführt Albert Burns, einen Upgrader. Von ihm erfahren sie, dass die Kohärenz bereits von ihrem Plan, mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit zu gehen, weiß und Gegenmaßnahmen plant. Die Kohärenz arbeitet derweil an der Markteinführung eines Chips, den sogenannten Lifehook, der den Träger nicht sofort, sondern schleichend in die Kohärenz aufnimmt. Dieser ist als neuartiges Kommunikationsmittel getarnt und entwickelt sich zum Verkaufsschlager.
Außerdem erfahren die Bewohner von Hide-Out, dass die Aufnahme des amerikanischen Präsidenten in die Kohärenz kurz bevorsteht. Jones erarbeitet einen Plan, um dies zu verhindern. Christopher ist aber überzeugt, dass dieser Plan scheitern wird. Er erfuhr beim Versuch, die Telefonnummer des Präsidenten herauszubekommen, dass sein Freund, der Penta-Byte-Man offenbar von der Kohärenz massiv verfolgt wird und schließt daraus, dass er im Besitz von Informationen sein muss, die der Kohärenz schaden können.
Da Jones von seinem Plan nicht abzubringen ist, beschließt Christopher auf eigene Faust nach Europa zu gelangen und dort den Penta-Byte-Man aufzusuchen. Er überredet Serenity ihn zu begleiten.
Vom Hide-Out-Netzwerk nach Europa geschmuggelt gelangen die beiden von Paris nach Rennes, wo Christopher Serenity seine Liebe gesteht. Die beiden werden ein Paar. Kurz darauf treffen sie zum ersten Mal den Penta-Byte-Man, ein Italiener namens Giuseppe „Guy“ Forti. Gemeinsam mit ihm versuchen sie herauszufinden, welche Information Forti besitzt, die der Kohärenz offensichtlich Angst macht.
Als sie in Fortis Aufzeichnungen einen Programmcode finden, den er zufällig einmal aufgezeichnet hatte, geschieht es, dass überall auf der Welt Menschen plötzlich wie gelähmt sind und nicht mehr auf ihre Umwelt reagieren. Sofort ist klar, dass dies mit den Lifehooks zusammenhängen muss, und sie ziehen den Schluss, dass die Kohärenz sich wohl selbst außer Gefecht gesetzt hat. Sie vermuten, dass eine kritische Anzahl von übernommenen Gehirnen überschritten worden ist.
Aus Sorge um seine Mutter, die sich in London befindet, versucht Christopher mit Hilfe des Regisseurs Bryson nach England zu gelangen. Es stellt sich heraus, dass die Kohärenz nur einen Teil der Upgrader ausgeschaltet hat, Bryson aber noch aktiv ist. Die Kohärenz nimmt Christopher fest und überführt ihn in das Hauptquartier in London. Dort werden ihm seine Chips entfernt und es wird geplant, ihm einen neuen, funktionierenden Chip zu implantieren, der ihn endgültig zum Teil der Kohärenz werden lässt.
Serenity und Forti folgen ihm nach London, werden aber ebenfalls von der Kohärenz aufgegriffen. Christopher gelingt es, eine von Forti mitgeschmuggelte Waffe zu fassen. Er verlangt von der Kohärenz, beide laufen zu lassen, oder er werde sich selbst töten. Die Kohärenz geht auf seine Forderung ein, da sie Christopher zur Behebung eines Systemfehlers braucht.
Die Übernahme von Christopher scheitert, weil die Kohärenz von einer Menschenmenge gestört wird, die Forti bereits im Vorfeld zu dem Gebäude gelockt hat, in dem die Kohärenz ihr Hauptquartier hat. Mittlerweile hat Christopher herausgefunden, wie der gefundene Code der Kohärenz schaden kann. Christopher überwältigt seine Mutter, verbarrikadiert sich und tätigt einen Hack, der die Kohärenz endgültig zerstört.
Im Buch werden aktuelle Phänomene kritisch behandelt, darunter der Boom der sozialen Netzwerke. Das FriendWeb ist eine Anspielung auf Facebook.
Auch die Verbreitung von Kommunikationsmedien, die immer stärker in die Privatsphäre eingreifen, wird mit dem Lifehook reflektiert.
Die Haarteppichknüpfer | Solarstation | Das Jesus Video | Der Jesus-Deal | Kelwitts Stern | Quest | Eine Billion Dollar | Exponentialdrift | Der Letzte seiner Art | Der Nobelpreis | Ausgebrannt | Ein König für Deutschland | Herr aller Dinge | Todesengel | Perfect Copy | Die seltene Gabe | Das Marsprojekt | Black Out | Hide Out | Time Out | Aquamarin

Wade Hampton III.

Wade Hampton III. (* 28. März 1818 in Charleston, South Carolina; † 11. April 1902 in Columbia, South Carolina) war ein General des konföderierten Heeres im Amerikanischen Bürgerkrieg. Außerdem war er sowohl US-Senator für South Carolina als auch Gouverneur dieses Bundesstaates.

Hampton wurde als ältester Sohn von Wade Hampton II., einem reichen und bekannten Pflanzer, geboren. Seine Vorfahren, unter ihnen Wade Hampton I., waren Helden des Unabhängigkeitskrieges sowie des Krieges von 1812 und gehörten der reichen Aristokratenklasse des alten Südens an. Bereits in seiner frühen Kindheit, die er auf dem Herrensitz Millwood verbrachte, lernte er das Reiten und Jagen. Nach seinem Abschluss am South Carolina College im Jahre 1836 widmete er sich den Rechtswissenschaften, entschied sich jedoch nach abgeschlossenem Studium für die Verwaltung der familieneigenen Baumwollplantagen in seinem Heimatstaat und in Mississippi. Von 1852 bis 1861 war Hampton mehrfach Abgeordneter im Repräsentantenhaus von South Carolina. Von 1858 bis 1861 saß er im Senat dieses Staates.
Aufgrund seiner Erfahrungen als sklavenhaltender Pflanzer zweifelte er an den ökonomischen Vorteilen dieser Institution, außerdem sprach er sich anfangs gegen eine Sezession aus. Nach dem Ausbruch des Krieges legte er sein Senatorenamt nieder, um in der Miliz des Staates als einfacher Soldat zu dienen. Der Gouverneur von South Carolina ernannte ihn jedoch zum Regimentskommandeur. Trotz eines völligen Mangels an militärischer Bildung organisierte der frischgebackene Offizier die Hamptons Legion.[Anmerkung 1] Die Aufstellung dieses aus sechs Kompanien Infanterie, vier Kompanien Kavallerie und einer Batterie Artillerie bestehenden Verbandes finanzierte Hampton größtenteils aus seinem eigenen Vermögen (er ließ für seine Männer Geschütze und begehrte Enfield-Gewehre aus England importieren). In der ersten Schlacht am Bull Run spielte Hamptons Legion eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung des Henry Hill, wobei Hampton verwundet wurde. Er genas rechtzeitig, um, am 23. Mai 1862 zum Brigadegeneral befördert, das Kommando über eine Infanteriebrigade während des Halbinsel-Feldzuges im Frühjahr 1862 zu übernehmen. Bei Seven Pines wurde Hampton erneut verwundet, kehrte aber bereits Ende Juli in den aktiven Dienst zurück und übernahm eine Kavalleriebrigade unter J.E.B. Stuart, jedoch unter der Bedingung, so bald wie möglich zur Infanterie zurückzukehren. Als ihm im Dezember 1862 das vakant gewordene Kommando einer Infanteriebrigade angeboten wurde, lehnte Hampton indes ab. Er führte seine Truppen bei Antietam, dem Chambersburg-Raid und Gettysburg, wo er sowohl am zweiten Tag als auch in einem Kavalleriegefecht am dritten Tag der Schlacht gleich mehrere Verwundungen erlitt. Am 3. September 1863 wurde er – mit Wirkung vom 3. August – zum Generalmajor befördert, allerdings konnte er aufgrund der Schwere seiner Verwundungen erst am 5. November 1863 das Kommando seiner Kavalleriedivision antreten.
In der Schlacht bei Trevilian Station (11. bis 12. Juni 1864) besiegte er, kraft seiner Anciennität den Oberbefehl ausübend, das zahlenmäßig überlegene und besser bewaffnete Kavalleriekorps der Potomac-Armee unter Generalmajor Sheridan. Nach dem Tode J.E.B. Stuarts übernahm Hampton am 11. August 1864 offiziell die Führung des Kavalleriekorps der Nord-Virginia-Armee. Am 16. September 1864 startete Hampton eine Unternehmung, die als Beefsteak Raid bekannt wurde: hierbei erbeutete er über 2.400 Rinder und nahm 304 Gefangene, bei eigenen Verlusten von nur zehn Mann. Während der Belagerung von Petersburg sah er sich aufgrund eines tiefgreifenden Mangels an brauchbaren Pferden und Futter für deren Versorgung in eine defensive Lage gedrängt, wobei seine Hauptaufgabe im Schutze der Kommunikationslinien von Richmond, Virginia bestand. Im Januar 1865 begleitete Hampton einen Teil seines Kommandos auf der Suche nach frischen Pferden in die Carolina-Staaten. Dort erhielt er den Befehl, Joseph E. Johnstons Rückzug durch die Carolinas zu decken und kehrte nicht nach Virginia zurück. Am 15. Februar 1865 wurde Hampton zum Generalleutnant befördert; er war somit neben Forrest der einzige Kavalleriebefehlshaber der Konföderation, der diesen Rang erreichte. Nach der Kapitulation der Nord-Virginia-Armee unter Lee entschloss sich der durch den Krieg verarmte Hampton widerwillig, ebenfalls die Waffen niederzulegen.
Nach dem Krieg kehrte er zu den verwüsteten Besitztümern seiner Familie zurück und bemühte sich mit mäßigem Erfolg um die Wiedererlangung seines zerronnenen Vermögens. 1867 wurde er wieder politisch aktiv und sprach sich gegen die Reconstruction-Politik der radikalen Republikaner aus. Dabei unterstützte er politisch und propagandistisch die illegalen Aktionen des Ku Klux Klan, der vor Gewaltaktionen gegen ehemalige Sklaven und Republikaner nicht zurückschreckte. Nachdem Hampton bereits 1865 vergeblich als Gouverneur kandidiert hatte, wurde er 1876 von der Demokratischen Partei als Spitzenkandidat für die Gouverneurswahl aufgestellt. Sein Gegenkandidat war Amtsinhaber Daniel Henry Chamberlain. Das Wahlergebnis war eines der umstrittensten in der Geschichte des Staates South Carolina. Zunächst sah alles nach einem Wahlsieg von Chamberlain aus. Umstritten waren aber zwei Countys, deren Stimmen Unregelmäßigkeiten aufwiesen. Nach der letzten, aber immer noch umstrittenen Auszählung gewann Hampton die Wahl mit 50,3 % der Stimmen gegen Chamberlains 49,7 %. Aufgrund des umstrittenen Ergebnisses betrachteten sich beide Kandidaten als Sieger und als rechtmäßiger Gouverneur. Der Streit eskalierte bis April 1877. Zu diesem Zeitpunkt signalisierte der neue US-Präsident Rutherford B. Hayes, dass er Hampton unterstütze. Gleichzeitig zog er das US-Heer aus South Carolina ab, das das Land seit dem Ende des Bürgerkriegs besetzt gehalten hatte. Mit dem Abzug der Truppen verlor Chamberlain seinen Rückhalt. Er gab auf und verließ South Carolina. Wade Hampton war nun rechtmäßiger Gouverneur von South Carolina. Der neue Gouverneur arbeitete am Abbau der Staatsverschuldung und setzte sich für eine rasche Überwindung der Reconstruction ein. Während seiner Amtszeit wurden in South Carolina öffentliche Hinrichtungen abgeschafft. Am 5. November 1878 wurde Hampton ohne Opposition als Gouverneur wiedergewählt. Er trat aber bereits im Februar 1879 von seinem Amt zurück, um als US-Senator in den Kongress zu wechseln.
Von 1879 bis 1891 vertrat er South Carolina im US-Senat in Washington, D.C. Danach war er von 1893 bis 1897 Eisenbahnbeauftragter der Bundesregierung (US Railroad Commissioner). Nach einem Jagdunfall im Jahr 1878 musste man ihm das rechte Bein unterhalb des Knies amputieren. Wade Hampton III starb am 11. April 1902 und wurde auf dem Trinity Cathedral Churchyard in Columbia beigesetzt.
Klasse 2: P. Butler | Hunter | Pinckney | Sumter | Taylor | W. Smith | R. Hayne | Calhoun | Huger | Calhoun | Elmore | Barnwell | Rhett | De Saussure | Evans | A. Hayne | Chesnut | Robertson | M. Butler | Tillman | Benet | Pollock | Dial | Blease | Byrnes | Lumpkin | Peace | Maybank | Daniel | Thurmond | Wofford | Thurmond | Graham
Klasse 3: Izard | Read | Colhoun | P. Butler | Gaillard | Harper | W. Smith | Miller | Preston | McDuffie | A. Butler | Hammond | Sawyer | Patterson | Hampton | Irby | Earle | McLaurin | Latimer | Gary | E. Smith | Hall | Johnston | Russell | Hollings | DeMint | Scott
J. Rutledge | Lowndes | J. Rutledge | Mathews | Guerard | Moultrie T. Pinckney | C. Pinckney | Moultrie | Vanderhorst | C. Pinckney | E. Rutledge | Drayton | J.B. Richardson | P. Hamilton | C. Pinckney | Drayton | Middleton | Alston | D. Williams | A. Pickens | Geddes | Bennett | Wilson | R. Manning Sr. | Taylor | Miller | J. Hamilton | Hayne | McDuffie | Butler | Noble | Henagan | J.P. Richardson Sr. | Hammond | Aiken | Johnson | Seabrook | Means | J. Manning | Adams | Allston | Gist | F. Pickens | Bonham | Magrath | Perry | Orr | Scott | Moses | Chamberlain | Hampton | Simpson | Jeter | Hagood | Thompson | Sheppard | J.P. Richardson Jr. | Tillman | Evans | Ellerbe | McSweeney | Heyward | Ansel | Blease | Smith | R. Manning Jr. | Cooper | Harvey | McLeod | Richards | Blackwood | Johnston | Maybank | Harley | Jefferies | Johnston | R. Williams | Thurmond | Byrnes | Timmerman | Hollings | Russell | McNair | West | Edwards | Riley | Campbell | Beasley | Hodges | Sanford | Haley

Wesseln (Bad Salzdetfurth)

52.08277777777810.03111111111198Koordinaten: 52° 4′ 58″ N, 10° 1′ 52″ O
Wesseln ist ein nördlicher Ortsteil der Stadt Bad Salzdetfurth an der Lamme in Niedersachsen. Durch den Ort führen die Bundesstraße 243 sowie die Landesstraße 490.

Erste urkundliche Erwähnung findet Wesseln im Jahr 1146 als „Westenem“, später auch „Westenheim“. In einer Urkunde von 1215 wurde ein Pfarrer von Wesseln mit Namen „Henricus de Westene“ erwähnt. Bereits im 16. Jahrhundert war Wesseln jedoch keine eigene Pfarrei mehr, sondern gehörte zur Pfarrei des benachbarten Detfurth. Das seit dem Jahr 1535 im Besitz derer von Wrisberg befindliche Rittergut prägte die weitere Entwicklung des Ortes. 1764 fiel es zusammen mit Schloss Wrisbergholzen im Erbwege an die Familie der Freiherren, ab 1817 Grafen von Schlitz genannt von Görtz auf Rittmarshausen.
Die Reformation wurde in Wesseln nicht eingeführt, anfangs war es sogar Nichtkatholiken nicht gestattet, in Wesseln zu wohnen. Ursprünglich befand sich in Wesseln eine gotische Kapelle auf dem rechten Lammeufer. Durch das Anwachsen der Bevölkerung im 19. Jahrhundert erwies sie sich jedoch als zu klein, so dass 1853-55 die heutige Kirche St. Johannes Bapt. erbaut wurde. Die gotische Kapelle diente danach als Scheune und als Stall, bis sie 1905 brannte.
Erst der Abbau von Kalisalz in Salzdetfurth ab 1896 und der Bau des Bahnhofs Wesseln an der Lammetalbahn im Jahr 1900 führte zu einem Wandel von der landwirtschaftlichen zur industriellen Orientierung des Dorfes. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Wesseln 388 Einwohner.
Die Eingemeindung nach Bad Salzdetfurth erfolgte am 1. März 1974.
Im Jahr 1991 wurde der Bahnhof Wesseln von der Bundesbahn aufgegeben, jedoch 2003 nach Übernahme der Eisenbahnstrecke durch die Eurobahn sowie nach einer Modernisierung wieder in Betrieb genommen.
Im Ortsrat besteht seit den Kommunalwahlen 2011 folgende Sitzverteilung:
Ortsbürgermeister ist Burkhard Helfenbein (CDU).
Wesseln liegt an der Lammetalbahn. Mit der Nordwestbahn sind Hildesheim sowie in der anderen Richtung Bad Salzdetfurth und Bodenburg werktags einmal pro Stunde sowie an Sonn- und Feiertagen alle zwei Stunden zu erreichen. Vom Haltepunkt Wesseln aus verkehren werktags ebenfalls Busse nach Bockenem.
Bad Salzdetfurth | Bodenburg | Breinum | Detfurth | Groß Düngen | Heinde | Hockeln | Klein Düngen | Lechstedt | Listringen | Östrum | Wehrstedt | Wesseln

Electronica (Musik)

Electronica ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Stilarten elektronisch erzeugter Musik, wie z. B. IDM, Drum and Bass, Big Beat und verschiedene Downbeat-Genres (u. a. Trip Hop, Dub und Lounge-Musik); im weiteren Sinne werden auch Techno und House sowie Electro und Electroclash hinzugezählt. Obwohl einige der unter „Electronica“ zusammengefassten Stile aufgrund ihrer abstrakten oder gar fehlenden Rhythmusstrukturen untanzbar sind und sich somit vielmehr zum Zuhören eignen (auch Electronic Listening Music bzw. Home Listening Music genannt), gelten sie als Teil der elektronischen Tanzmusik (Electronic Dance Music, kurz EDM).
Andere, vor allem mit den 1980er Jahren assoziierte Genres der elektronischen Tanzmusik, wie EBM, Synthie Pop oder New Beat, die oftmals auf klassischen Songstrukturen basieren (Strophe/Refrain) und denen ein Bezug zu afro-amerikanischer, groove-orientierter Musik fehlt, sind in dieser Definition nicht enthalten.

Die Bezeichnung „Electronica“ wurde 1983 zunächst für ein Sheffielder Musikfestival verwendet („UK Electronica – Future Age Music Festival“, später in London veranstaltet), auf dem Künstler aus dem Ambient-/Industrial- und Experimental-Elektronik-Umfeld auftraten (bspw. Lightwave, Konstruktivists oder Tangerine Dream). Eine Verwendung als musikalische Dachbezeichnung erfuhr „Electronica“ jedoch erst mit der rasanten Entwicklung neuer Stile der elektronischen Tanzmusik in den 1990ern.
Insbesondere in Nordamerika wurde die Bezeichnung von der Musikindustrie aufgegriffen und fand in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre über Medien wie Fernsehen, Zeitschriften und Musikkompilationen (darunter „One World Electronica“ mit Künstlern unterschiedlicher musikalischer Herkunft, „Beats Electronica“ für Big Beat und „Psychedelic Electronica“ mit Künstlern aus dem Goa-Trance-Umfeld) weltweite Verbreitung.
„‚Electronica‘ as a term appeared in the later 1990s as a descriptor for divergent EDMs and their abstractions. Used in North America less broadly than Europe, it has been charged by some as a deliberate marketing term for popular electronic music.“
Häufig mit „Electronica“ assoziierte Künstler sind: Aphex Twin, The Orb, Luke Vibert, Massive Attack, The Crystal Method, Bill Laswell, Björk, Coldcut, The Future Sound of London, Orbital, Apollo 440, The Chemical Brothers, Tricky, Portishead, Lamb, Morcheeba, Plastikman, Goldie, DJ Krush, Photek, Squarepusher, Kruder & Dorfmeister, Loop Guru, Mike Paradinas (µ-ziq), 808 State, The Prodigy und Underworld.

Miriam Lichtheim

Miriam Lichtheim (* 3. Mai 1914 in Konstantinopel; † 27. März 2004 in Jerusalem) war eine amerikanisch-israelische Ägyptologin.
Lichtheim wurde als Tochter des Zionisten Richard Lichtheim in Konstantinopel geboren und lebte mit ihrer Familie dann in Berlin, London und erneut in Berlin. 1932-33 studierte sie Semitistik und Ägyptologie an der Universität Berlin. Lichtheim emigrierte nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland nach Palästina. Von 1933 bis 1939 studierte sie an der Hebräischen Universität Jerusalem altorientalische Sprachen mit zusätzlichen Studien in Ägyptologie und Griechisch. Sie war unter anderem Schülerin von Hans Jakob Polotsky. Seit 1941 setzte sie ihre Studien am Oriental Institute der University of Chicago fort, wo sie 1944 in Ägyptologie promoviert wurde. Dort arbeitete sie auch 1944 bis 1952 als Forschungsassistentin. 1953 erwarb sie an der School of Library Service der University of Illinois at Urbana-Champaign auf dem Gebiet der Bibliothekswissenschaft den Master of Library Science (M.L.S.).
Von 1944 bis zu ihrer Pensionierung 1974 arbeitete sie in verschiedenen Instituten als Bibliothekarin und Lecturer im Bereich der Ägyptologie, darunter: University of Chicago Oriental Institute, New School for Social Research (New York), Yale University Library (1953–1956), University of California Los Angeles (1956–1974). 1982 siedelte sie nach Israel über und begann ägyptische Literatur an der Hebräischen Universität in Jerusalem zu unterrichten, bis sie 1988 in den Ruhestand ging.
Insbesondere ihre Übersetzungen altägyptischer Texte fanden weite Verbreitung. 1973 veröffentlichte sie den ersten Band zur altägyptischen Literatur (Ancient Egyptian Literature), 1976 den zweiten und 1980 den dritten Band.

Kanton Vauvert

Der Kanton Vauvert ist eine französische Verwaltungseinheit im Arrondissement Nîmes, im Département Gard und in der Region Languedoc-Roussillon; sein Hauptort ist Vauvert.
Der Kanton besteht aus vier Gemeinden mit 20.934 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2013).
Aigues-Mortes • Alès-1 • Alès-2 • Alès-3 • Bagnols-sur-Cèze • Beaucaire • Calvisson • La Grand-Combe • Le Vigan • Marguerittes • Nîmes-1 • Nîmes-2 • Nîmes-3 • Nîmes-4 • Pont-Saint-Esprit • Quissac • Redessan • Roquemaure • Rousson • Saint-Gilles • Uzès • Vauvert • Villeneuve-lès-Avignon
Aigues-Mortes | Alès-Nord-Est | Alès-Ouest | Alès-Sud-Est | Alzon | Anduze | Aramon | Bagnols-sur-Cèze | Barjac | Beaucaire | Bessèges | Génolhac | La Grand-Combe | Lasalle | La Vistrenque | Lédignan | Le Vigan | Lussan | Marguerittes | Nîmes-1 | Nîmes-2 | Nîmes-3 | Nîmes-4 | Nîmes-5 | Nîmes-6 | Pont-Saint-Esprit | Quissac | Remoulins | Rhôny-Vidourle | Roquemaure | Saint-Ambroix | Saint-André-de-Valborgne | Saint-Chaptes | Saint-Gilles | Saint-Hippolyte-du-Fort | Saint-Jean-du-Gard | Saint-Mamert-du-Gard | Sauve | Sommières | Sumène | Trèves | Uzès | Valleraugue | Vauvert | Vézénobres | Villeneuve-lès-Avignon

Chéronnac

Chéronnac ist eine Gemeinde im Regionalen Naturpark Périgord-Limousin in Frankreich. Sie gehört zur Region Limousin, zum Département Haute-Vienne, zum Arrondissement Rochechouart und zum Kanton Rochechouart. Sie grenzt an Videix im Nordwesten, an Vayres im Nordosten, an Saint-Bazile im Südosten, an Saint-Mathieu im Süden und an Maisonnais-sur-Tardoire und Les Salles-Lavauguyon im Südwesten.
In Chéronnac entspringt die Charente.
In der Gemeindegemarkung von Chéronnac gibt es Leukogranitvorkommen, genannt Chéronnac-Leukogranit, als Ergebnis des Meteoriteneinschlags vor ungefähr 200 Millionen Jahren, von dem der Krater von Rochechouart-Chassenon zeugt.
Chaillac-sur-Vienne | Champagnac-la-Rivière | Champsac | Chéronnac | Cognac-la-Forêt | Cussac | Dournazac | Gorre | Javerdat | La Chapelle-Montbrandeix | Les Salles-Lavauguyon | Maisonnais-sur-Tardoire | Marval | Oradour-sur-Glane | Oradour-sur-Vayres | Pensol | Rochechouart | Saillat-sur-Vienne | Saint-Auvent | Saint-Bazile | Saint-Brice-sur-Vienne | Saint-Cyr | Saint-Junien | Saint-Laurent-sur-Gorre | Saint-Martin-de-Jussac | Saint-Mathieu | Saint-Victurnien | Sainte-Marie-de-Vaux | Vayres | Videix