Werner Bernhardy (Schauspieler)

Werner Bernhardy senior, eigentlich Werner Tummeley (* 14. März 1884 in Magdeburg; † 29. Juli 1953 in Kleinmachnow) war ein deutscher Schauspieler und Drehbuchautor.

Bernhardy begann im ersten Jahrzehnt als Schauspieler in der deutschen Provinz (z.B. in Hanau) und war später vor allem als gastierender Künstler unterwegs. Zum Film stieß er 1912, als er von Oskar Messter verpflichtet wurde. Nebenbei begann er auch als Schriftsteller zu wirken.
Bernhardy verfasste ab Ende der 1910er Jahre erste Drehbücher, die von Regisseuren wie Viggo Larsen (Der graue Herr, 1917) oder Herbert Gerdes (Seine drei Frauen, 1920) umgesetzt wurden. Später trat er auch in kleineren Rollen als Schauspieler in Erscheinung.
Reinhold Lobedanz, der Bernhardy bereits als Gastschauspieler in Schwerin aus den Jahren 1915 bis 1916 kannte, vermittelte ihm nach Ende des Zweiten Weltkriegs eine Anstellung in Schwerin. Da Bernhardy als politisch unbelastet galt, setzte ihn der amerikanische Generalmajor Moore bereits im Mai 1945 als Generalintendant am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin ein. Sein Stellvertreter in dieser Zeit war Edgar Bennert. Seine Amtszeit dauerte vom am 28. Mai 1945 bis zum 31. Juli 1947. Seine Nachfolgerin war Lucie Höflich. Im Juli 1953 starb Bernhardy in seinem Landhaus in Kleinmachnow.
Bernhardy hat sich auch für Schauspieler-Belange eingesetzt; so war er bis 1933 viele Jahre lang Bezirksobmann der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger Berlins. Aufgrund seiner gewerkschaftlichen Tätigkeit war er im Mai 1933 von den Nationalsozialisten verhaftet und mehrere Monate lang inhaftiert worden.
Sein Sohn war der Autor Werner Bernhardy junior (1918–2002).

Herbert Bihlmayer

Herbert Bihlmayer SDB (* 1935 in Immenstadt im Allgäu) ist ein deutscher Salesianer Don Boscos und war Provinzial der süddeutschen Provinz.
Herbert Bihlmayer ging 1954 ins Noviziat der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos und legte am 15. August 1955 seine erste zeitliche Profess ab. Nach der Studienzeit und Ausbildung empfing er am 29. Juni 1964 die Priesterweihe durch den Augsburger Bischof Josef Stimpfle.
Als Salesianer Don Boscos widmete er sich insbesondere der Jugendbildungsarbeit. 1969 war er gemeinsam mit dem damaligen Provinzial Franz Burger Initiator der Jugendbildungsstätte Aktionszentrum Benediktbeuern und leitete diese, bis er 1985 Direktor der gesamten Niederlassung in Benediktbeuern wurde. Von 1973 bis 1980 war Pater Bihlmayer zudem Hochschulseelsorger der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (Abteilung Benediktbeuern) und der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benediktbeuern der Salesianer Don Boscos.
Im August 1991 wurde Pater Bihlmayer zum Provinzial der süddeutschen Provinz der Salesianer Don Boscos. In dieser Aufgabe war er auch bei der Gründung des Zentrums für Umwelt und Kultur war Pater Bihlmayer beteiligt. 2001 rief er die Dachstiftung Don-Bosco-Stiftungszentrum ins Leben und ist seither deren Vorstandsvorsitzender.
Im Juni 2001 wurde Pater Bihlmayer zum stellvertretenden, im Juni 2003 kurzzeitig zum Vorsitzenden der Vereinigung Deutscher Ordensoberen (VDO) gewählt.
Im August 2003 wurde er turnusgemäß als Provinzial von Pater Josef Grünner abgelöst, gehörte aber dem Provinzialrat der süddeutschen Provinz als Provinzialvikar an. Seit August 2004 ist er Mitglied des Provinzialrats der vereinigten gesamtdeutschen Provinz.
Für seine Verdienste wurde Pater Bihlmayer 2006 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Superwelt

Superwelt ist ein österreichischer Spielfilm von Karl Markovics aus dem Jahr 2015. Der Film wurde auf dem 45. Berlinale Forum am 9. Februar 2015 erstmals aufgeführt. Bei der Diagonale 2015 wurde Karl Markovics für das Drehbuch mit dem Thomas-Pluch-Preis ausgezeichnet. Ulrike Beimpold erhielt den Preis als beste Schauspielerin, ebenso beim Österreichischen Filmpreis 2016. Zudem gewann Superwelt in den Kategorien „Bildgestaltung Spielfilm“ (Michael Bindlechner) und „Szenenbild Spielfilm“ (Isidor Wimmer).

Gabi Kovanda, Ende 40, Supermarktkassiererin, führt ein quälend normales Leben zwischen Haushalt und Beruf. Gabis Mann Hannes arbeitet am städtischen Bauhof, ihr gemeinsamer Sohn Ronnie ist Zeitsoldat beim Bundesheer und wohnt noch zu Hause. Seine ältere Schwester Sabine lebt schon in Wien und kommt nur noch an den Wochenenden vorbei. Gabis und Hannes Leben verläuft routiniert und ohne große Ereignisse. Doch als Gabi eines Tages von der Arbeit nach Hause kommt, geschieht etwas, das ihr Leben mit einem Schlag verändert. Es ist nichts zu sehen, nichts zu hören, und doch trifft es Gabi wie ein Blitz aus heiterem Himmel – die Begegnung mit Gott.
Der Film ist einer biblischen Berufungsgeschichte nachgebildet und zieht dabei einige Parallelen zu biblischen Topoi, wie bei der brennenden Thujahecke (Brennender Dornbusch), bei der dreifachen Verleugnung durch ihren Sohn (Verleugnung des Petrus), die Wanderung durch den Sand der Schottergrube (Wüste), bei der Kaffeepause im Bauwagen mit den zwölf Schottergrubenarbeitern (Abendmahl Jesu), das Waschen neben der Wasserpumpe (Jakobsbrunnen) – auffallend ist hier auch die Nähe zum kaum fließenden Bach, der an den Jordan erinnert (Taufe Jesu).
Der Film hatte ein Budget von ca. 2,3 Mio. Euro und wurde innerhalb von 35 Drehtagen aufgenommen. Die Zeit von der Idee bis zur Umsetzung beziffert der Regisseur mit ca. zwei Jahren.

Liste der Studentenverbindungen in Würzburg

Dies ist eine Liste der Studentenverbindungen, welche in Würzburg bestehen. Nicht aufgeführt sind Schülerverbindungen.

Angegeben ist der Name (ohne auf Würzburg hinweisende Zusätze), die Farben, die Fuchsenfarben (sofern gegeben), die Mützenfarbe und die Zugehörigkeit zu einem Korporationsverband. Des Weiteren sind Hinweise zur Ausrichtung und zur Stellung zur Mensur angeführt.
rot-weiß (f.f.)
schwarz-rot-silber (f.f.)
rot-weiß-grün (f.f.)
grün-weiß-gold (f.f.)
blau-weiß-gold (f.f.)
schwarz-weiß-rot (f.f.)
d`rot-weiß-schwarz (f.f.)
f.f. = farbenführend, wenn nicht angegeben = farbentragend; v.u. = von unten gelesen
Anmerkungen: Die Sängerschaft Saxo-Thuringia in der DS hat keinen Aktivenbetrieb mehr; Alte Herren fanden zumindest teilweise Aufnahme im Altherrenverband der Turnerschaft Asciburgia im CC. Die Damenverbindung Hypatia scheint jedenfalls nicht mehr mit einem Aktivenbetrieb auf. Die Mitglieder der Burschenschaft Libertas fanden Aufnahme in der Prager Burschenschaft Teutonia. Die Burschenschaft Cimbria hat ihre Bemühungen um einen Aktivenbetrieb aufgegeben.

Siebengemeinden (Burgenland)

Unter dem Begriff Siebengemeinden (hebr. Schewa Kehilot) auch Esterházysche Sieben-Gemeinden werden ehemals jüdische Gemeinden im heutigen Nord- und Mittelburgenland zusammengefasst, die unter der Esterházyschen Herrschaft im damaligen Ungarn entstanden. Die Siebengemeinden sind:
Oft werden sie in der landesgeschichtlichen Auseinandersetzung jenen Gemeinden gegenübergestellt, die sich unter dem Schutz der Familie Batthyány im Gebiet des heutigen Südburgenlandes herausgebildet haben. Zu diesen zählen Rechnitz, Schlaining und Güssing. Eine weitere ehemalige jüdische Gemeinde im Landessüden ist Oberwart, wohin die Mehrzahl der Schlaininger Juden in der Zwischenkriegszeit abgewandert sind.
Zu den Siebengemeinden gehörte ursprünglich auch Neufeld als achte Gemeinde. Sie wurde 1739 durch einen herrschaftlichen Erlass, gegen den kein Einspruch möglich war, aufgelöst. Die Bezeichnung „Acht Gemeinden“ findet sich in den Urkunden nicht.

Die ersten jüdischen Siedler gab es in diesen Gemeinden vereinzelt schon im 14. Jahrhundert und 15. Jahrhundert, doch das jüdische Leben erblühte in diesen Dörfern erst, als Paul I. Fürst Esterházy nach 1670 Juden aufnahm, die von Leopold I. aus Wien vertrieben worden waren. Rund 3000 Personen, die sich vorwiegend zum orthodoxen Judentum bekannten, siedelten in den Siebengemeinden. Die Frömmsten unter ihnen lebten in Mattersdorf und Deutschkreutz, wo sich bedeutende Jeschiwot befanden. In Mattersdorf wirkte unter anderem auch der große Rabbiner Moses Sofer.
Für den Schutz durch die Esterházy mussten sie an den jeweiligen Fürsten Schutzgebühren bezahlen. Im Gegenzug dazu nannten sie sich selbst stolz als Hochfürstlich Esterházy Schutzjuden.
Die sieben Gemeinden fielen der Judenverfolgung während der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft zum Opfer. Ihre Zerstörung ist untrennbar mit dem Namen des Gauleiters Tobias Portschy verbunden, der das Burgenland bereits im November 1938 als judenfrei erklärte, nachdem die jüdischen Bewohner gezwungen worden waren, ihre Heimat binnen weniger Tage aufzugeben. Viele wurden Opfer einer wilden Arisierungswelle, bei der sich Parteiangehörige, Mitläufer oder auch Nachbarn bereicherten. Natürlich gab es auch Fälle, wo die Vertriebenen von ehemaligen nichtjüdischen Nachbarn und Freunden unterstützt wurden. Die Menschen verfrachtete man nach Wien und überließ sie dort vorerst ihrem Schicksal, wo Wiener Juden für ihre vertriebenen Glaubensbrüdern eine provisorische Unterbringung organisierten. Etwa zwei Drittel der burgenländischen Juden gelang es, die Galgenfrist, die ihnen die Weltgeschichte bis zum Beginn des Holocaust noch ließ, zu nutzen. Sie wanderten nach London, Manchester, New York, Ramat Gan, Tel Aviv, Budapest, Buenos Aires, Shanghai oder anderen Orten aus. Alle anderen wurden ab 1939 in die Ghettos und Konzentrationslager wie Riga, Buchenwald, Ungvár, Miskolc, Kielce, Minsk, Nisko, Izbica oder Opole deportiert und dort ermordet.
Von den ehemaligen Synagogen blieb nur die Synagoge Kobersdorf und eine Privatsynagoge im heutigen Österreichischen Jüdischen Museum in Eisenstadt erhalten. Die anderen Synagogen des Burgenlandes wurden von den Nationalsozialisten zerstört.
Von den rund 4000 Juden des Burgenlandes, dazu zählten auch die jüdischen Bewohner der drei südlichen Gemeinden sowie einzelne Familien in mehr als 100 burgenländischen Dörfern, fielen mindestens 1300 dem Holocaust zu Opfer. Nach dem Krieg kehrte nur eine Handvoll Überlebender oder Vertriebener in ihre alte Heimat zurück. In den Gemeinden lebt heute nicht mehr als ein Dutzend Menschen jüdischen Glaubens.
An die mehr als 300 Jahre dauernde jüdische Geschichte der Siebengemeinde erinnern heute nur mehr die erhalten gebliebenen Friedhöfe, die stark renovierungsbedürftige Synagoge von Kobersdorf sowie das 1972 gegründete Österreichische Jüdische Museum in Eisenstadt.
Jüdischer Friedhof Deutschkreutz
Österreichisches Jüdisches Museum in Eisenstadt
Jüdischer Friedhof Frauenkirchen
Jüdischer Friedhof Kittsee
Jüdischer Friedhof Kobersdorf
Synagoge Kobersdorf
Jüdischer Friedhof Lackenbach
Jüdischer Friedhof Mattersburg

Jason B. Brown

Jason Brevoort Brown (* 26. Februar 1839 in Dillsboro, Dearborn County, Indiana; † 10. März 1898 in Seymour, Indiana) war ein US-amerikanischer Politiker. Zwischen 1889 und 1895 vertrat er den Bundesstaat Indiana im US-Repräsentantenhaus.
Jason Brown besuchte die öffentlichen Schulen seiner Heimat und die Wilmington Academy. Nach einem anschließenden Jurastudium und seiner im Jahr 1860 erfolgten Zulassung als Rechtsanwalt begann er in Brownstown in diesem Beruf zu arbeiten. Gleichzeitig schlug er als Mitglied der Demokratischen Partei eine politische Laufbahn ein. Zwischen 1862 und 1866 war er Abgeordneter im Repräsentantenhaus von Indiana; im Jahr 1870 gehörte er dem Staatssenat an. Danach war er zwischen 1873 und 1875 der geschäftsführende Beamte (Secretary) im Wyoming-Territorium.
Nach seiner Rückkehr nach Indiana ließ er sich in Seymour nieder. In den Jahren 1880 bis 1883 saß er erneut im Staatssenat. Bei den Kongresswahlen des Jahres 1888 wurde Brown im dritten Wahlbezirk von Indiana in das US-Repräsentantenhaus in Washington D.C. gewählt, wo er am 4. März 1889 die Nachfolge von Jonas G. Howard antrat. Nach zwei Wiederwahlen konnte er bis zum 3. März 1895 drei Legislaturperioden im Kongress absolvieren. Ab 1893 war er Vorsitzender des Wahlausschusses.
1894 wurde Brown von seiner Partei nicht mehr zur Wiederwahl nominiert. In den folgenden Jahren praktizierte er in Seymour wieder als Anwalt. Dort ist er am 10. März 1898 auch verstorben.
Delegierte aus dem Indiana-Territorium (1805–1816) Parke | Thomas | Jennings
Abgeordnete aus dem Bundesstaat Indiana (seit 1816) 1. Bezirk: W. Hendricks | Jennings | Prince | Call | Boon | Blake | Boon | Proffit | Owen | Embree | Albertson | Lockhart | Miller | Lockhart | Niblack | Law | Niblack | Fuller | Heilman | Kleiner | Hovey | Posey | Parrett | Taylor | Hemenway | Foster | Boehne | Lieb | G. Denton | Luhring | W. Wilson | Rowbottom | Boehne Jr. | Schulte | Madden | W. Denton | Madden | Benjamin | K. Hall | Visclosky • 2. Bezirk: Jennings | J. Carr | Ewing | J.W. Davis | Ewing | J.W. Davis | R. Thompson | Henley | Dunham | W.H. English | J.A. Cravens | Kerr | Wolfe | J. Williams | Humphreys | Cobb | O’Neall | Bretz | Hardy | Miers | Chaney | Cullop | Bland | Greenwood | Durgan | Halleck | Landgrebe | Fithian | Sharp | McIntosh | Pence | Chocola | Donnelly | Walorski • 3. Bezirk: Test | O. Smith | Test | McCarty | J. Carr | Graham | J. Carr | J.L. White | T. Smith | J.L. Robinson | Dunham | G.G. Dunn | Hughes | W. Dunn | Harrington | R. Hill | Hunter | Holman | Kerr | N. Carr | Bicknell | Stockslager | J. Howard | J. Brown | Tracewell | Zenor | Cox | Dunbar | Gardner | Dunbar | Crowe | Pettengill | Grant | Crook | S. Crumpacker | Nimtz | Brademas | Hiler | Roemer | Souder | Stutzman
4. Bezirk: A. Lane | G.H. Dunn | T. Smith | J.H. Cravens | C. Smith | Julian | Parker | J. Lane | Cumback | Foley | Holman | Farquhar | Holman | Julian | J.M. Wilson | New | Sexton | New | Holman | Watson | Holman | Griffith | Dixon | Benham | Canfield | Farley | Gillie | Kruse | E. Adair | Roush | Quayle | Coats | J. Thompson | Souder | Buyer | Rokita • 5. Bezirk: McCarty | Rariden | Kennedy | W. Brown | Wick | W. Brown | T. Hendricks | Parker | Holloway | Kilgore | Julian | Coburn | Holman | Browne | Matson | Cooper | Overstreet | Faris | Holliday | Moss | Sanders | N. Johnson | Gillen | Griswold | Harness | Walsh | Beamer | Roush | Roudebush | Hillis | Jontz | Buyer | Burton | Brooks • 6. Bezirk: Kinnard | Herod | Wick | Wallace | J.W. Davis | G.G. Dunn | Gorman | T. Hendricks | Barbour | Gregg | Porter | Dumont | Coburn | Voorhees | Hunter | M. Robinson | W. Myers | Browne | H. Johnson | Watson | Barnard | Gray | Comstock | Elliott | Larrabee | Jenckes | N. Johnson | Harden | Wampler | Roudebush | Bray | D. Evans | Burton | Pence | Messer
7. Bezirk: Hannegan | A. White | T. Howard | H. Lane | Wright | McGaughey | R. Thompson | McGaughey | J.G. Davis | Scott | J.G. Davis | Voorhees | Washburn | Orth | Manson | Cason | Landers | Hanna | De La Matyr | Peelle | W.E. English | Bynum | Henry | Overstreet | Korbly | Moores | Updike | Ludlow | Greenwood | G. Landis | Noland | Bray | J. Myers | Pease | Kerns | J. Carson | A. Carson • 8. Bezirk: J. Pettit | McDonald | Mace | J. Wilson | A. White | Orth | Tyner | Hunter | Hostetler | Peirce | Lamb | Johnston | Brookshire | Faris | Henry | Cromer | J. Adair | Vestal | Boehne Jr. | La Follette | E. Mitchell | W. Denton | Merrill | W. Denton | Madden | W. Denton | Zion | Hayes | Cornwell | Deckard | McCloskey | Hostettler | Ellsworth | Bucshon • 9. Bezirk: Sample | Cathcart | Fitch | Eddy | Colfax | Shanks | Cason | M. White | Orth | Doxey | Ward | Cheadle | Waugh | Hanly | C. Landis | Morrison | Purnell | Crowe | E. Wilson | Hogan | E. Wilson | L. Hamilton | B. Hill | Sodrel | B. Hill | Young
10. Bezirk: Kennedy | Rockhill | Harlan | Brenton | Chamberlain | Brenton | Case | W. Mitchell | Edgerton | Defrees | W. Williams | Sayler | Haymond | Calkins | De Motte | T. Wood | Owen | Patton | Hammond | Hatch | E. Crumpacker | Peterson | W. Wood | Gray | Springer | Harvey | Harmon | Harvey | Roudebush | Dennis | Sharp | Jacobs Jr. | J. Carson • 11. Bezirk: Harlan | J.U. Pettit | Shanks | McDowell | Stilwell | Shanks | Packard | J. Evans | Cowgill | Steele | Martin | Steele | F. Landis | Rauch | Kraus | Cook | A. Hall | Griswold | Larrabee | Ludlow | Jacobs | Brownson | Barr | Bruce | Jacobs Jr. | Hudnut | Jacobs Jr. • 12. Bezirk: Orth | A. Hamilton | Colerick | Lowry | J.B. White | McClellan | McNagny | Leighty | J.M. Robinson | Gilbert | Gilhams | Cline | Fairfield | Hogg | Ludlow • 13. Bezirk: W. Williams | Baker | Calkins | Shively | Ford | Shively | Conn | Royse | Brick | Barnhart | Hickey | Pettengill

Der Backzutatenverband

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Der Backzutatenverband ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin-Mitte, und verfügt über ein Büro in Wien. Als Berufsverband vertritt er die Interessen der Hersteller von im Bäckerei- bzw. Konditoreigewerbe verwendeten Zutaten. Sein Fokus richtet sich dabei ausschließlich auf Produkte für gewerbliche Weiterverarbeiter.
Zu seinen satzungsmäßigen Aufgaben gehören die Beratung und Unterstützung seiner Mitglieder in allen die Branche betreffenden wirtschaftlichen, juristischen und öffentlichkeitsrelevanten Fragestellungen, die Marktbeobachtung und die Bereitstellung und Verbreitung brancheninternen Wissens.

Der Backzutatenverband vertritt seit 1948 die Interessen seiner Branche gegenüber politischen Entscheidungsträgern und staatlichen Behörden auf Landes-, Bundes- und Europaebene – wie der EU-Kommission und dem Europäischen Parlament. Er begleitet laufende Gesetzesvorhaben und schaltet sich entweder direkt oder aber indirekt über nationale und europäische Dachverbände mit seinen Stellungnahmen in die Gesetzgebung ein und ist beratender Ansprechpartner der genannten Institutionen innerhalb dieses Geschäftsbereichs. Außerdem ist er seit 2002 auch in Österreich vertreten.
Der Backzutatenverband sucht die gemeinsame Interessensvertretung mit branchennahen Organisationen. Er ist daher Mitglied in den großen Dachverbänden der Lebensmittelbranche auf nationaler und europäischer Ebene. Hierzu zählen
Daneben engagiert der Backzutatenverband sich im Bereich der Forschung. Er unterstützt regelmäßig Projekte der vorwettbewerblichen Forschung und ist Mitglied im Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V.
Darüber hinaus ist er Mitglied in der
In enger Abstimmung arbeitet der Backzutatenverband u.a. mit folgenden Kundenverbänden und Partnern vertrauensvoll und konstruktiv zusammen:
Der Verband ist Gründungsmitglied im Netzwerk Lebensmittelforum und der DGVM.

Eric Trump

Eric Trump (* 6. Januar 1984 in New York City) ist ein amerikanischer Unternehmer und derzeitiger Vizepräsident der Trump Organization. Er ist ein Sohn des bekannten New Yorker Immobilien-Milliardärs und Präsidentschaftskandidat Donald Trump.
Eric Trump ist das dritte Kind des Immobilienunternehmers Donald Trump und dessen erster Ehefrau Ivana Trump. Er hat einen älteren Bruder Donald Jr. (* 1977) sowie eine ältere Schwester Ivanka (* 1981). Darüber hinaus hat er aus den beiden späteren Ehen seines Vaters eine Halbschwester und einen Halbbruder. Trump studierte an der Georgetown University Management und Finanzen. Seit dem Jahr 2006 arbeitet er im Familienunternehmen The Trump Organization; ein Mischkonzern, der vor allem durch den Bau und Betrieb von Immobilien (vornehmlich Wolkenkratzern und Hotels) und Golfplätzen weltweit operiert und mehr als 20.000 Beschäftigte hat. Derzeit ist er gemeinsam mit seinem Bruder Donald und seiner Schwester Ivanka einer der drei Vizepräsidenten der Unternehmens. Im Sommer 2015 haben die drei Geschwister de facto die Leitung der operativen Geschäfte übernommen, nachdem sein Vater seine Kandidatur zur US-Präsidentschaftswahl 2016 angekündigt hatte. Wie auch seine beiden älteren Geschwister nimmt Eric Trump regelmäßig an Wahlkampfauftritten und Presseterminen seines Vaters teil.
Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit engagiert sich Trump im Rahmen der von ihm gegründeten Eric Trump Foundation für schwer kranke Kinder. Zu diesem Zweck hat er bereits mehrere Millionen Dollar gespendet.
Seit November 2014 ist Eric Trump mit Lara Yunaska verheiratet.

Traditionsabzeichen der 26. Panzer-Division

Das Traditionsabzeichen der 26. Panzer-Division, umgangssprachlich auch Grenadierkopf genannt, war ein internes Truppenabzeichen der gleichnamigen 26. Panzer-Division der deutschen Wehrmacht, das im Oktober 1944 durch eine Genehmigung Adolf Hitlers an der linken Seite der Feld- oder Schirmmütze von den Angehörigen dieser Division getragen werden durfte. Das Divisionsabzeichen erhielt durch diese Genehmigung auch seine offizielle Legitimation. Ein dazu erlassenes Schreiben vom 25. Oktober 1944, welche sich in einem Soldbuch eines Divisionsangehörigen befand, hat folgenden Wortlaut:
„Der Führer und oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat entschieden, daß das Traditionsabzeichen der 26.Pz.Div. (Grenadierkopf) – getragen links an der Mütze – beibehalten werden kann.“
Allerdings ist anzunehmen, dass es sich hierbei um eine nachträgliche Trageerlaubnis handelte, dass das Abzeichen irgendwann zwischen dem 14. September 1942, dem Zeitpunkt der Divisionsaufstellung und der Genehmigung im Oktober 1944 entstanden ist.

Die Entstehung des Abzeichens geht auf einen Streit des künftigen Divisionsabzeichens der 26. Panzer-Division sowie der neuaufgestellten 23. Infanterie-Division (23. ID) zurück. Die 26. Pz.-Div. wurde bei ihrer Aufstellung unter anderem auch mit Restkräften der alten 23. ID aufgefrischt, die in ihrem Divisionsabzeichen den Grenadierkopf getragen hatte und dieses nun für sich beanspruchte. Die Führungsebene der neu aufgestellten 23. ID beharrte jedoch darauf, das Logo ihrer Vorgängerdivision weiterhin nutzen zu dürfen. Die Streitigkeiten über das künftige Divisionsabzeichen nahm so eine große Dimension an, dass Hitler einschreiten musste und durch Führerentscheid beendet wurde. Hitler sprach der neu aufgestellten 23. ID den Grenadierkopf als Divisionsabzeichen zu, allerdings in leicht abgewandelter Form auch der 26. Panzer-Division, deren Form das Traditionsabzeichen bestimmte.
Das aus Buntmetall hergestellte versilberte Abzeichen der Firma Preissler aus Pforzheim zeigt das Divisionswappen der 26. Panzer-Division, einen antiken Grenadierkopf, der von einer stilisierten Laufrolle eines Panzers umschlossen wird. Das Mittelmedaillon ist je nach Fertigungsvariante durchbrochen oder geschlossen. Die Rückseite ist glatt und zeigt den eingeprägten Namenszug des Herstellers sowie eine senkrecht verlötete Broschiernadel oder nur einfache Biegelaschen aus Aluminium. Die Verleihung des Abzeichens erfolgte mit einer Verleihungsurkunde, die in der Regel durch Generalmajor Eduard Crasemann oder eines Abteilungskommandeurs unterschrieben wurde sowie einem Eintrag in das Soldbuch des Beliehenen. Das Abzeichen wurde nach dem Krieg von der Firma Preissler weiterhin unverändert gefertigt und wurde an einer langen Nadel am Revers zu Traditions- bzw. Regimentstreffen ehemaliger Angehöriger der Division getragen.
Eine exakte Verleihungszahl des Abzeichens ist bisher nicht publiziert worden. Mit Stichtag zum 1. November 1944, also nach der am 25. Oktober 1944 von Hitler erteilten Tragegenehmigung, belief sich die Gesamtstärke der Division auf 13.027 Mann. Somit erscheinen derartige Verleihungsgrößen am wahrscheinlichsten. Allerdings ist davon auszugehen, dass nicht alle Angehörigen der Division das Abzeichen tatsächlich erhalten haben. Zeitgenössische Abzeichen sind selten und werden auf dem heutigen Markt mit mehrerer Hundert Euro gehandelt.

Ervin Paul Hexner

Ervin Paul Hexner (auch Erwin Paul Hexner; * 13. August 1893 in Liptovský Mikuláš; † 15. Mai 1968 in Danville, Pennsylvania) war ein amerikanischer Rechts-, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler. Er entstammte einer karpatendeutschen Familie in der Slowakei, die nach dem Ersten Weltkrieg ab 1918 zur neu gegründeten Tschechoslowakei gehörte.
Nach dem Studium der Rechtswissenschaften arbeitete Ervin Hexner seit Mitte der 1920er Jahre als Jurist mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsrecht und wurde bald zum Experten für industrielle Kartelle. Er veröffentlichte in den 1920er und 1930er Jahren auf Deutsch, nur wenig auf Tschechisch. Von 1931 bis 1939 war er Dozent in Preßburg; ansonsten fungierte Hexner ein Vertreter der tschechoslowakischen Regierung beim Internationalen Stahlkartell. 1939 emigrierte er in die Vereinigten Staaten, betätigte sich dort zunächst erneut als Jurist, reüssierte dann aber als Fachmann für internationale Wirtschaftsbeziehungen, und zwar zunächst für internationale Wirtschaftskartelle, dann für internationale zwischenstaatliche Organisationen. Er wurde vor allem durch sein Buch über das Internationale Stahlkartell bekannt, das zwischen 1943 und 1976 mehrere Auflagen erfuhr, wie auch etwas später durch sein Werk über ‚International Cartels‘, das zwischen 1945 und 1971 ebenfalls mehrmals nachgedruckt wurde.
Im Juli 1944 nahm Hexner an der Konferenz von Bretton Woods, auf welcher der Internationale Währungsfonds (IMF) gegründet wurde, als Delegierter der tschechoslowakischen Exilregierung teil. Zwischen 1946 und 1958 war er ‚Senior Counselor‘ und ‚Assistant General Counsel‘ beim IWF. In den 1940er Jahren war Hexner Professor für Ökonomie und Politik an der University of North Carolina, Anfang der 1960er Jahre bis zu seiner Emeritierung Professor an der Pennsylvania State University.