Mount Elgon

Der Mount Elgon ist ein erloschener Vulkan an der Grenze von Uganda im Westen und Kenia im Osten. Sein Krater hat einen Durchmesser von etwa 12 Kilometer. Er wurde nach der Volksgruppe der Elgonyi benannt, die bis in das 20. Jahrhundert an der Südseite des Berges lebten. Bei den Massai in Kenia heißt er Ol Doinyo Ilgoon, auf der ugandischen Seite Masaba oder Masawa.

Der Mount Elgon gehört zu den höchsten Bergmassiven Ostafrikas. Er liegt 100 km nordöstlich des Victoriasees. Trotz seiner Höhe beträgt die Hangneigung im Durchschnitt nur etwa 4 Grad. Das Berggebiet hat eine Ausdehnung von 80 km von Norden nach Süden und 50 km in Ost-West-Richtung. Die internationale Grenze verläuft entlang des Flusses Suam, der nach Nordosten abfließt, und des Lwakaka, der nach Süden fließt und bis nahe Tororo die Grenze bildet.
Er ist der älteste der zum Großen Afrikanischen Grabenbruch gehörenden Vulkane. Er entstand im Miozän, sein letzter größerer Ausbruch geschah vor etwa 12 Millionen Jahren. Seit 3 Millionen Jahren ist er nicht mehr ausgebrochen. Damals brach hauptsächlich flüssige Lava aus, die für die heutige, flach ansteigende Form des Schildvulkans verantwortlich ist. Moränen am Gipfel, die bis auf 3500 Meter Höhe herabreichen, und kleine Kraterseen weisen darauf hin, dass der Berg im Pleistozän (vor 1,5 Millionen Jahren) von Gletschern bedeckt war.
Der sich über beide Länder erstreckende Mount-Elgon-Nationalpark ist von der ugandischen und der kenianischen Seite erreichbar. Außer den beiden Grenzflüssen entspringen am Mount Elgon einige weitere Flüsse, darunter an der Ostseite der Nzoia, der in den Viktoriasee mündet. Der Suam entspringt innerhalb des Kraters und strömt durch eine etwa 3500 Meter hoch gelegene, begehbare Schlucht in der Caldera. Am unteren Talausgang liegen heiße Quellen. Diese und eine weitere Schlucht auf ugandischer Seite wurden durch das abfließende Schmelzwasser der Gletscher in dem weichen vulkanischen Gestein gebildet. Der Schutzstatus für das Gebiet wird bereits durch seine wichtige Funktion als Wassereinzugsgebiet für den Turkana-See und den Kyoga-See gerechtfertigt
Am Berg kann es besonders in höheren Regionen ganzjährig regnen, die meisten Niederschläge fallen zwischen April und Oktober. Im Norden und Osten werden 1500 Millimeter Jahresniederschlag, im Süden und Westen 2000 Millimeter gemessen. Die Böden innerhalb der Caldera und an den höher gelegenen Bergflanken bestehen überwiegend aus einer dünnen Schicht mit dunklem dauerfeuchtem Lehm, erst in tieferen Regionen finden sich humushaltige rotbraune Lehmböden, die für einen relativ intensiven landwirtschaftlichen Anbau geeignet sind.
Artenreicher Tieflandregenwald ist praktisch nicht mehr vorhanden. Bis in 2500 Meter Höhe gedeiht ein gemischter Bergwald, in dem im etwas trockeneren Norden Steineiben, Wacholder und Ekebergia (ein Mahagonigewächs) und im Süden Prunus africana und Olea welwitschii (Gattung Ölbäume) vorherrschen. Zwischen 2400 und 3000 Meter folgen lichte Bambuswälder, die aber keinen geschlossenen Gürtel bilden. An den Nordhängen haben Rinderweiden zu einem offenen Grasland geführt. Gegen die seit den 1970er und 1980er Jahren verstärkt zu beobachtende Bodendegradation wurde 1996 ein Projekt zum Schutz des Waldreservates gestartet.
Oberhalb von 3500 Meter beginnt die Grasvegetation mit Heidekrautgewächsen der afrikanischen Hochmoorzone. Außerhalb der Caldera sind vereinzelt Strohblumen und Lobelien zu sehen, innerhalb ein Alchemilla elgonensis genannter Zwergbusch. In der Caldera fallen besonders Senecio elgonensis ins Auge. Insgesamt ist das Gebiet sehr reich an Tier- und Pflanzenarten, darunter sind Elefanten, Leoparden, Primaten (Schwarz-weiße Stummelaffen und Rotschwanzmeerkatze) und 144 Vogelarten.
Rudolf Kmunke (1866–1918) und Robert Stigler (1878–1975) bestiegen am 14. Dezember 1911 den Wagagai und den Koitobos, den sie Kaiser-Franz-Joseph-Spitze nannten. Zu dieser Expedition gehörten vier Europäer und 200 bis 250 afrikanische Träger und Helfer. Der Sudek-Gipfel war bereits 1890 von Fredrick Jackson und Ernest Gedge bestiegen worden. Sie durchquerten die Caldera von Norden nach Süden und waren mit 400 Bediensteten unterwegs. Der Schotte Joseph Thomson erkundete 1883 den Südhang des Berges. 1896 wurde das Bergmassiv vom britischen Kolonialverwalter Charles William Hobley (1867–1947) erstmals umrundet.
Das Mount-Elgon-Gebiet ist wegen seiner hohen Niederschläge und fruchtbaren Böden seit Jahrhunderten ein bevorzugtes Siedlungsgebiet. Seit dem 16. Jahrhundert siedelten verschiedene Kalendjin-Gruppen teilweise in Höhlen auf dem Berg; in den folgenden Jahrhunderten breiteten sie sich von den höheren in tiefer gelegene Gebiete aus. Zu den eher schlanken und hoch gewachsenen nilotischsprachigen Volksgruppen der Region gehören die Nandi, die Ogiek und Sabaot. Die meisten Kalendjin wechselten im Verlauf des 20. Jahrhunderts wegen des knapper werdenden Landes von Viehwirtschaft (Rinderzucht) zu Ackerbau; an erster Stelle stehen der Anbau von Mais und Gemüse. Im 19. Jahrhundert wanderten bantusprachige Gruppen der Luhya ein, die von den Briten pauschal als Kavirondo bezeichnet und gegenüber den aufständischen Kalendjin unterstützt wurden. Sie waren bald zahlenmäßig überlegen.
Die ebenfalls zu den Kalendjin gezählten Elgonyi lebten zur Zeit der britischen Inbesitznahme Ende des 19. Jahrhunderts überwiegend in Höhlen in höher gelegenen Waldgebieten und betrieben Viehzucht. Anfang des 20. Jahrhunderts wechselten sie zu Landwirtschaft, 1925 wurde ihre Zahl mit abnehmender Tendenz auf 5000 geschätzt. Durch das 1926 von den Briten in den Höhenlagen eingerichtete Waldschutzgebiet wurden die Elgonyi von ihrer angestammten Region vertrieben, teilweise wurden sie zwangsweise nach Uganda umgesiedelt. Die Elgonyi wurden in europäischen Fachkreisen bekannt, als sie 1925 von Carl Gustav Jung aufgesucht wurden, der an den Mount Elgon gereist war, um sie über ihre Träume auszufragen. Jung erfuhr darüber von den schweigsamen Elgonyi jedoch so gut wie nichts.
Die hohe Bevölkerungsdichte und die nahezu vollständige wirtschaftliche Abhängigkeit aller Bevölkerungsgruppen von Ackerbau oder Viehzucht hat zu einer akuten Landknappheit geführt. Seit August 2006 ist die im Gebiet des Mount Elgon lebende Bevölkerung zunehmend von Gewalt bedroht, die durch bewaffnete Banden, private Truppen oder Polizeieinheiten ausgeübt wird. Die Sabaot wurden in den 1930er Jahren während der britischen Kolonialzeit an den Ausläufern des Berges angesiedelt, wo sie auf die in höheren Regionen siedelnden Ogiek stießen. Durch die Ausweitung des Mount Elgon Nationalparks wurden ab dem Jahr 2000 die Ogiek in das Gebiet der Sabaot vertrieben. Die Saboat bewaffneten sich ab Mai 2006, um gegen die nach ihrer Meinung von der Regierung in der Landfrage bevorzugten Ogiek vorzugehen. Sie bildeten die Sabaot Land Defence Force (SLDF), die Ogiek organisierten sich in der Folge in den Moorland Forces, die von den kenianischen Sicherheitskräften unterstützt werden und nach ihrem ursprünglichen Siedlungsgebiet, den Hochmooren am Mount Elgon benannt sind. Die Sabaot-Rebellen sollen Waffen aus Uganda oder Südsudan erhalten, die sie im Kampf gegen die von Regierungsseite durchgeführten Militäroperationen einsetzen. Die Zivilbevölkerung ist in dem international kaum beachteten Konflikt der Gewalt beider Seiten ausgesetzt.

Asienspiele 2014/Leichtathletik

Bei den Asienspielen 2014 in Incheon, Südkorea wurden vom 27. September bis 3. Oktober 2014 47 Wettbewerbe in der Leichtathletik ausgetragen, 23 für Damen und 24 für Herren.

Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 27. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 30. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 30. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 30. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 27. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 27. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 27. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 30. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 27. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
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Das Kreuz von Golgatha

Das Kreuz von Golgatha (Originaltitel: Golgotha) ist ein französisches Passionsdrama aus dem Jahre 1935 von Julien Duvivier mit Harry Baur, Jean Gabin und Robert Le Vigan als Jesus Christus in den Hauptrollen.

Die Geschichte erzählt im Wesentlichen den Leidensweg Jesu Christi in der Karwoche nach; beginnend mit dem Palmsonntag bis zu seiner Wiederauferstehung. Endpunkt des ebenso weihe- wie würdevollen Filmdramas ist Christi Himmelfahrt.
Das Kreuz von Golgotha wurde von Oktober 1934 bis Februar 1935 gedreht und erlebte am 10. April 1935 in Paris seine Uraufführung. Während Golgotha, so der Originaltitel, im nationalsozialistischen Deutschen Reich Adolf Hitlers mit Aufführungsverbot belegt wurde, erlebte das religiöse Drama im katholischen Ständestaat Österreich am 31. Januar 1936 in Wien seine deutschsprachige Erstaufführung in Anwesenheit von Bundespräsident Miklas und Kardinal Innitzer. Die deutsche Erstaufführung erfolgte erst nach dem Krieg, am 30. Oktober 1953.
Offenbar wurden die Dreharbeiten von einigen Witterungsproblemen begleitet. Wie die Österreichische Film-Zeitung (ÖFZ) in ihrer Ausgabe vom 3. November 1934 auf Seite 6 berichtete, hatte ein Sturm die Filmbauten am Außendrehort Algier zerstört. Daraufhin zog Duvivier die ersten Atelieraufnahmen vor und drehte laut ÖFZ vom 22. Dezember 1934 die Außenaufnahmen im Dezember 1934 in Algier. Mit weiteren Atelieraufnahmen in den Studios von Boulogne-Billancourt wurden die Dreharbeiten laut ÖFZ vom 8. Februar 1935 noch im selben Monat abgeschlossen.
Christus-Darsteller Robert Le Vigan spielte hier ausnahmsweise eine überragend positive Figur; normalerweise war er in seiner Filmkarriere nahezu durchgehend auf abgründige, finstere und böse Charaktere abonniert.
Die Filmbauten schuf Jean Perrier, Robert Vernay und Jean Stelli dienten Duvivier als Regieassistenten. William H. Clothier, der sich zu dieser Zeit gerade in Europa aufhielt, war, neben Marc Fossard und Robert Juillard, einer von mehreren einfachen Kameraleuten, die Chefkameramann Jules Kruger zuarbeiteten. Jacques Iberts Musik wurde vom Walther Straram-Orchester unter der Leitung von Maurice Jaubert eingespielt.
Der Film erhielt in den USA, wo er 1937 angelaufen war, den NBR Award vom amerikanischen National Board of Review.
Wiens Neue Freie Presse berichtete am Tag nach der Wiener Premiere in ihrer Ausgabe vom 1. Februar 1936: „Dieser Film, der nichts Geringeres unternimmt als das Leben Christi darzustellen, ist in fast allen seinen Teilen ein wenig stilisiert und überall ins Monumentale gesteigert. Er beginnt mit dem Einzug Jesu in Jerusalem und spannt in einer dramatisch geschickt aufgebauten Steigerung der äußeren Geschehnisse den Bogen der Handlung bis zur Kreuzigungsszene, zur Auferstehung und zur Erscheinung des Heilandes unter seinen Jüngern. (…) Aus turbulenten Massenszenen entwickelte sich in einer großen, edlen Linie das Geschehen, das hier ganz und gar auf die filmischen Möglichkeiten abgestellt blieb. Zweifellos war es ein schwierig zu lösendes Problem, den Szenenablauf so zu formen, daß der Zuschauer die ihm bekannte Handlung nichts als eintönig oder gar blasphemisch empfinde. Diese Aufgabe wurde durchaus bewältigt.“
Das Lexikon des internationalen Films schrieb: „Der Vorspann betont, die Darstellung beschränke sich auf den äußeren Verlauf der Ereignisse und maße sich nicht an, damit an das „Mysterium der Passion zu rühren“. In der Tat wirkt der Film dort am überzeugendsten, wo er mit aufwendiger Technik profane Realitäten (Massenszenen, Bauten, Charakterstudien) frei gestalten oder seine Akzente auf den politischen Hintergrund des Geschehens setzen kann. Für die Dialoge wurden ausschließlich Textstellen der Evangelien benutzt. In der gekürzten deutschen Verleihfassung sind beinahe sämtliche Großaufnahmen Christi geschnitten worden; wohl in der Überzeugung, daß die Darstellung Jesu der Distanz bedarf.“
Halliwell‘s Film Guide charakterisierte den Film wie folgt: „Impressive version made at a time when the portrayal of Christ was still virtually taboo“.
Die Filmfachzeitschrift Variety befand: „An accomplishment that should bring world-wide prestige to the French film industry“.
Hal Erickson schrieb: „Julien Duvivier’s most controversial production to date, 1935’s Golgotha is an ambitious and expensive retelling of the Last Days of Jesus. Robert le Vigan plays the Son of God, but as often happens in films of this nature he is upstaged by the villains, Herod (Harry Baur), Pontius Pilate (Jean Gabin) and Judas (Lucas Gridoux). All of Jesus‘ dialogue is taken directly from the Scriptures, with no movie-style adornments: le Vigan delivers these lines with sincerity and quiet grace. Considering the anti-Semitism prevalent in Europe during the 1930s, the question of the Jews‘ responsibility for Jesus‘ death is handled with restraint; blame is squarely laid on the shoulders of a handful of conspirators, rather than an entire race. A throwback to the religious films that Duvivier had made during the silent era, Golgotha may seem a bit old-fashioned and stilted when seen today: one contemporary reviewer has likened the film to a display of picture post-cards.“